Tag Archives: Berge 2017

Was man bisher so wanderte

1 Aug

Ja korrekt. Seit über einem halben Jahr kein Blogpost. Grund: Ich dachte ich hätte kein Photoshop mehr und Alternativen wie pixlr und gimp (verlinkt für Mutige und Technikaffine) waren mir nicht so. Damit ich wenigstens am Ende des Jahres auf das Wanderjahr zurückblicken kann, hier ein Mini-Roundup der Touren dieses Jahres. Die Bilder habe ich mir höchstpersönlich aus meinem eigenen Instagram-Account besorgt – wer unbedingt wissen möchte, was ich tagtäglich so mache, kann ja da mal gucken. Unicow | raupenblau

Die erste Wanderung des Jahres im Januar war (man könnte es schon fast eine Tradition nennen) der Zwiesel mit Schneeschuhen. Zurück ging es über das Blomberghaus, das war eine schöne kleine Winterwanderung.Zwiesel | raupenblau

Ebenfalls im Januar stieg ich spontan den Normalweg zum Rotwandhaus hinauf (wo ich ja auch schon öfter mal war). Das Wetter war perfekt, zum Gipfel hoch wurde mir der Schnee dann aber zu tief und ich stapfte einfach wieder runter, vorbei an vielen vielen miesgelaunten Kindern, die das Fehlen einer Seilbahn beklagten. Rotwandhaus | raupenblau

Im Februar ging es dann (ebenfalls zum wiederholten Male) auf den Spitzstein, diesmal mit Schneeschuhen. Die Wandergruppe blieb über Nacht auf der Hütte und ich stieg im Abendlicht alleine ab, das war gleichzeitig etwas gruselig und wunderschön. Der Spitzstein war 2016 auch der letzte Berg gewesen und es war nett, ihn so schnell wieder zu sehen. Spitzstein | raupenblau

Es folgte eine etwas längere Wanderpause, denn ich war drei Wochen in Südafrika. Im April ging es dann allerdings in illustrer Runde auf den bereits bewährten Leonhardstein, der mir auch beim zweiten Aufstieg viel Freude bereitete. Leonhardstein | raupenblau

Ganz April-typisch war der Leonhardstein fast völlig schneefrei, zwei Wochen später standen wir dann in Gamaschen im Winterwunderland am Gindelalmschneid. Auch das keine neue Tour, aber wieder sehr schön zu gehen und auf der Neureuth gab es feines Essen. Gindelalmschneid | raupenblau

Bis zum Mai hatte sich der Schnee dann aber endgültig verzogen und mit lieben Freunden ging es auf die Tegernseer Hütte. Hier war ich schon einmal gewesen, allerdings wählten wir diesmal einen anderen, etwas längeren Aufstieg. Etwas vermisst habe ich das Blumenmeer vom letzten Mal, aber dazu waren wir einfach zu früh dran. Tegernseer Hütte | raupenblau

Der Tegernseer Hütte folgte ein Reisemarathon: Erst war ich beruflich eine Woche in San Diego, dann zu einer Hochzeit eine knappe Woche in Schweden und letztendlich noch einige Tage am Gardasee und am Lago di Ledro. Viele viele Eindrücke und danach saß ich leicht verwirrt in München. Der Freund und ich stiegen dann eines Sonntags in der Früh auf die Aueralm und genossen ein zweites Frühstück, das war sehr nett. Hier komme ich immer gerne hin. Da war dann aber auch einfach schon Juli.Aueralm | raupenblau

Der Juli wurde dafür entschieden bewandert: Eine Woche später ging es mit der Familie des Freundes aufs Brauneck. Obwohl wir die Seilbahn nutzten, im Schneckentempo wanderten, alle einhundert Meter eine ausgiebige Pause machten und die Überschreitung zur Benediktenwand nur leicht andeuteten, hatte ich am nächsten Tag etwas Muskelkater. Ich schämte mich. Brauneck | raupenblau

Der aufmerksamen Leserin wird aufgefallen sein, dass alle Touren im Jahr 2017 bewährte Klassiker waren. Nix neues. Das wurde dann am dritten Juli-Wochenende anders, als wir ein Wochenende auf der Greizer Hütte verbrachten und den Gigalitz bestiegen (er ist immerhin 3001m hoch!) Der war durchaus anspruchsvoll, aber die Wanderung lohnte sich so sehr: Wir sahen Steinböcke, einen Steinadler und viele zufriedene Murmeltiere.Greizer Hütte | raupenblau

Immerhin zehn Bergtage zählt das Jahr 2017 damit schon, aber um das Jahresziel von vier Wochen am Berg zu erreichen, muss natürlich noch einiges passieren. Für diesen Blogpost habe ich Photoshop übrigens gar nicht aufgemacht.