Gindelalmschneid (1331 m)

19 Jan

Liebe Leserinnen und Leser, gleich kommen viele Bilder. Grund: Mein Sonntag war wunderschön, auch und vor allem optisch gesehen. Seit Freitag hatte ich diverse Wetter-Apps beobachtet, zwischenzeitlich war die Prognose auf eine Sonnenstunde gesunken, aber ich hatte so ein Bauchgefühl. Bergtag. Die Wanderkamerad_innen und ich entschieden uns für Optimismus und so wanderten wir los vom Parkplatz Schliersee-Hennerer Richtung Gindelalmschneid (Route hier). Ziemlich bald waren wir im Winterwunderland:Aufstieg zum Gindelalmschneid | raupenblau

Am Samstag hatte es noch einmal etwas geschneit, so hatten wir doch gut zu tun, uns mit Gamaschen durch den Schnee zu pflügen. Man hätte den Weg auch prima mit Schneeschuhen gehen können, es war aber auch so machbar. Aufstieg zum Gindelalmschneid | raupenblau

Die Steigung ist meistens recht moderat, wir mussten aber alle fünf Meter stehen bleiben, um tolle Bilder zu machen. Ging nicht anders. Nach der Kreuzbergalm kommt ein fieser Anstieg, man kann dann aber von oben zufrieden zurück blicken:Aufstieg zum Gindelalmschneid - Kreuzbergalm| raupenblau

Das letzte Stück zum Gindelalmschneid ist relativ flach und wir genossen den Blick auf den Schliersee und die sich dahinter ausbreitende Wolkendecke. Schön, da nicht drunter zu stecken.Aufstieg zum Gindelalmschneid - Blick auf Schliersee| raupenblau

Da wir alle noch ein wenig Kraft in den Beinen hatten, entschieden wir noch zum Berggasthof Neureuth zu gehen. Eine gute Wahl – es gab Kaiserschmarrn. Der erste Kaiser des Jahres 2015 wurde einvernehmlich mit 4 von 5 Rosinen bewertet. Sehr gut karamellisiert, leckere Rum-Rosinen. Kritikpunkte: etwas zu unfluffig, zum Teil war der Geschmack des Fettes (vermutlich Butterschmalz) zu dominant. Benjamin kritisierte außerdem die Form eines Kaiser-Stückes, die ihm als zu rautenförmig erschien. Es blieb glücklicherweise bei diesem einen missratenen Fetzen, weitere unnatürlich geformte Kaiser-Teile entdeckten wir nicht.Kaiserschmarrn Berggasthof Neureuth | raupenblau

Auf dem Rückweg Richtung Gindelalm (wir stiegen durch das Schilchental ab) zogen dann einige Wolken auf und sorgten für Mystik-Stimmung. Ich war ganz froh, keiner von uns hatte Sonnencreme dabei und inzwischen färbten wir uns doch alle leicht rötlich.

Neureuther Haus Richtung Gindelalm im Schnee | raupenblau

Der Abstieg durch das Schilchental ist unspektakulär: ein Forstweg, der zum Teil recht matschig und rutschig war. Der Aufstiegsweg ist dafür umso toller – eine sehr lohnende Tour!

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2 Antworten to “Gindelalmschneid (1331 m)”

  1. Roberto Januar 19, 2015 um 18:33 #

    Frohlockend stelle ich fest das diese Ausgabe sehr schneebetont und zugleich mit der althergebrachten Kaiser-Bewertung versehen ist. Aus älteren Beiträgen habe ich dank Rainer gelernt dass eine 4-5 RosinenWertung einen quasi-annähernd-göttlichen Kaiser verspricht. Daher werde ich mich wohl sehr zeitnah in Richtung der beschrieben Tour aufmachen. Da ich noch Anfänger bin wäre es mir eine große Hilfe wenn sie die Tour erneut gehen würden, diesmal aber mit Schneeschuhen und mir und dem restlichen Publikum dann berichten. Da ich noch so unerfahren bin traue ich mir ein derartiges schneechaos nämlich kaum mit Wanderschuhen zu. Bewerten Sie dabei bitte das geh-Vergnügen mit Besagtem Spezialschuhwerk sowie erneut den Kaiser nach einem derart angepassten aufstiegsvergnügen. Bitte entschuldigen sie meine groß und Kleinschreibung sowie andere grammatikalische Fehler. Ich bin gerade erst aus Brasilien in ihr schönes Bayern eingewandert.
    Herzlichste Grüße und vorab schon vielen Dank

    • Clarissa Januar 20, 2015 um 11:31 #

      Lieber Roberto, danke für Ihren Kommentar. Als Brasilianer haben Sie vermutlich gar keine Schneeschuhe. Schreiben Sie mir doch, wenn Sie welche haben, dann treibe ich Sie gerne persönlich den Berg hinauf. Und grüßen Sie meinen Bruder, die kleine Mistkröte, dessen E-Mail-Adresse Sie scheinbar mitbenutzen.

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