Rodeln am Wallberg (1.722 m)

2 Feb

Vor gut drei Jahren war ich das letzte Mal am Wallberg, da stieg ich zu Fuß mit den Brüdern und einem Cousin nach oben und geriet in einen Schneesturm. Das Erlebnis damals war etwas surreal, denn mitten im Schneegestöber tauchte auf einmal einen Tourengeher mit einem fröhlichen Australian Sheperd auf, der einige äußerst glückliche Momente damit verbrachte, uns zu hüten. Wir kleine verlorene Herde im Schneegestöber. Bis zum Gipfel gingen wir damals gar nicht, sondern tauten im Panorama-Restaurant auf.20160202_wallberg3_raupenblau

Vorletztes Wochenende probierte ich es dann einmal anders – zu fünft wollten wir Rodeln. Natürlich wollten das auch viele andere, das war absehbar gewesen. Was wir allerdings nicht vorhergesehen hatten, war die akute Rodel-Knappheit an der Talstation der Wallbergbahn und so warteten wir erst einmal zwei Stunden, bis wir mit dem entsprechenden Sportgerät ausgestattet waren (5 Euro pro Schlitten). Dann endlich ging es mit der Bahn nach oben (10,50 Euro).20160202_wallberg1_raupenblau

Bevor wir uns nun todesmutig auf eine von Deutschlands längste Rodelbahnen stürzten, wollten wir erst einmal den Gipfel besteigen. Das sind von der Bergstation aus ungefähr 100 Höhenmeter, am Ende sollte man etwas trittsicher sein.20160202_wallberg4_raupenblau

Da oben war es so schön. Mein letzter Gipfel liegt nun schon wieder viele Wochen zurück und dieser war ja nun auch geschummelt, aber: so schön. Bergluft. Aussicht. Schnee. Himmel.20160202_wallberg5_raupenblau

Danach gab es einen Kaiser. Damals im Schneegestöber war der köstlich, aber da war ich halt auch halb eingefroren. Diesmal war er lecker, aber nicht arg fluffig. Drei von fünf möglichen Rosinen, eine halbe Bonus, weil es leckere Beilagen (Rhabarber-Kompott und Rumpflaumen) dazu gab.20160202_wallberg_kaiserschmarrn_raupenblau

Nach dem Kaiser wurde dann endlich gerodelt. Der obere Teil der Rodelbahn war mörderisch ausgefahren und huggelig, aber die zweite Hälfte ist super: Nicht zu steil, aber schnell und breit genug zum Überholen.20160202_wallberg2_raupenblau

Alle überlebten mehr oder weniger unverletzt und wir ließen den Tag in der Seesauna am Tegernsee ausklingen. Liebe Berge. Ich bin bald wieder bei euch!

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