Tortal

16 Mrz

Ich bin zwar offiziell bereit für den Frühling, aber da die Berge es offenbar noch nicht sind, sage ich auch nicht „Nein“ zu ein paar schönen Stunden auf Schneeschuhen. Am Sonntag brummte mein bis auf den letzten Platz besetzter Polo über die österreichische Grenze hinweg nach Hinterriß, um in das Tortal zu wandern. Ich sage es gleich vorweg: wunderschöne Tour! Da die Höhenmeter (422) überschaubar sind, habe ich mal wieder die „richtige“ Kamera mitgenommen und ein bisschen mit meinem neuen Objektiv (empfohlen von diesem Herren hier) experimentiert. Also nicht wundern – die Bäume wachsen nicht in echt so krumm.Tortal | raupenblau

Start der Tour ist der Parkplatz direkt hinter Hinterriß. Man wandert zunächst eine Weile auf dem Forstweg am Torbach entlang. Hier war der Schnee schon recht harsch und wir machten ordentlich Krach beim Gehen. Dafür kommt man schnell voran. Tortal | raupenblau

Wir hatten es während der Tour von farblich abgestimmten Outdoor-Outfits. Ich glaube ich kann von mir behaupten, dass ich so etwas nicht habe (es sei denn, „alle Farben“ gilt als Konzept):Tortal | raupenblau

Kurz vor Ende des Forstweges machten wir Rast unter einem wunderschönen Baum. Auf der ganzen Tour gibt es keine Hütte und auch keine Bank, eine Thermo-Unterlage ist also eine gute Idee:Tortal | raupenblau

Einige Minuten später erreichten wir die etwas gruslige, im Schatten liegende Tortalalm:Tortal | raupenblau

Ab jetzt geht es weglos, aber gut vorgespurt weiter. Hier war der Schnee ein Traum: locker, aber nicht zu tief, so dass man perfekt mit den Schneeschuhen gehen konnte. Bald bekommt man freien Blick auf die am Ende des Tales liegenden Felswände:Tortal | raupenblau

Bisher war der Anstieg sehr moderat, nun kommen einige etwas steilere Stellen, die aber immer so kurz sind, dass es nicht wirklich anstrengend wird. In dieser Gegend trafen wir auch diverse Tourengeher, viele davon schon in der Abfahrt.Tortal | raupenblau

Wir gingen bis auf ca. 1400 Meter Höhe – danach wird es steiler und Lawinenausrüstung (und Mitwanderer, die diese auch benutzen können) sind nötig. Tortal | raupenblau

Der Rückweg erfolgt auf dem Anstiegsweg. Die steileren Stellen konnte man gut mit den Schuhen „abfahren“, der Rest war durch den eher flachen Verlauf gut zu gehen. Um halb fünf waren wir wieder daheim in München – mit vielen Pausen haben wir fünf Stunden für die Tour gebraucht. Im Sommer werde ich sicher noch einmal wiederkommen und dann auch auf die Torscharte hinaufsteigen. Da man im Tal geht, liegt vor allem der hintere Teil der Tour im Schatten, das sollte man vielleicht bei der Outfit-Wahl bedenken.

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