Hirsebrei zum Frühstück

12 Mrz

Das Frühstück, angeblich die wichtigste Mahlzeit des Tages, ist ja ein stark polarisierendes Thema. Süß gegen deftig, Grüntee gegen Kaffee, Aufschnitt gegen Müsli. Ich will da gar nicht urteilen, aber bei mir gibt’s zurzeit Hirsebrei. Dieser Hirsebrei fiel mir schon öfter auf in Zusammenhang mit Ayurveda und Traditioneller Chinesischer Medizin, aber den Ausschlag gab die gute alte Eva Aschenbrenner, die Hirse mindestens zweimal wöchentlich empfiehlt. Gut für Haut, Haare, Nägel, Knochen. Das liegt vor allem am reichlich enthaltenem Silicium, Magnesium und Eisen (Klugscheißer-Infos von hier). Mir schmeckt es auch noch ziemlich gut.Hirsebrei | raupenblau

Zutaten:

Hirse nach Geschmack (bei mir so eine Hand voll – wird gut doppelt so viel wie auf dem Foto zu sehen; ich habe Goldhirse und normale Hirse ausprobiert – geht beides, schmeckt ähnlich)
1 TL Zimt
Honig oder brauner Zucker nach Geschmack
ein paar Trockenfrüchte nach Geschmack
eventuell ein wenig Mandelmilch

(1) Goldhirse sollte man über Nacht einweichen, ansonsten dauert das Kochen am Morgen sehr lang. Bei normaler Hirse habe ich keinen Unterschied gemerkt, allerdings muss diese gewaschen werden. Ich spüle sie dazu gründlich unter laufendem Wasser durch.

(2) Hirse mit ausreichend Wasser (ungefähr das doppelte Volumen der Hirse) und Zimt aufkochen. Danach Hitze reduzieren, so dass die Hirse langsam vor sich hin köchelt.

(3) Trockenfrüchte klein schneiden und mit Honig oder Zucker unter die Hirse rühren.

(4) Offen köcheln lassen. Bei mir dauert das ca. 15 Minuten. Laut Eva Aschenbrenner muss der Brei ‚batzig‘ werden, so dass die Hirse gut verdaut werden kann. Man muss nicht kontinuierlich rühren, sollte aber ab und zu einen Blick in den Topf werfen, dass sich nichts anlegt.

(5) Eventuell mit etwas Mandelmilch mischen, essen. Auf dem Bild seht ihr Goldhirse, noch ohne Mandelmilch.

Macht sehr schön satt, schmeckt fein und ist angeblich ja auch noch furchtbar gesund. Mehr kann man von einem Frühstück ja quasi gar nicht verlangen.

Hirse kann man übrigens auch gut wie Couscous, Quinoa oder Bulgur als Beilage essen. Ach ja, glutenfrei ist das Zeug auch noch.

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