Hirschberg (1670 m)

18 Nov

Hier kommt jetzt erstmal noch ein kleiner Nachtrag – am vorletzten Sonntag konnte ich ein paar Damen und einen Herren dazu motivieren, mit mir noch einmal etwas Berge zu besteigen. Von einigen Teilnehmerinnen wurde die Tour als Saisonabschluss bezeichnet. Ihr werdet euch noch wundern! Auf jeden Fall hatten wir aber wunderbarstes Wetter:Anstieg zum Hirschberg | raupenblau

Es ging auf den Hirschberg, und zwar vor allem weil das Hirschberghaus offen hatte. Viele andere Hütten sind aktuell in Herbst- oder Winterpause. Unsere Tour (Beschreibung hier) startete in Scharling. Zuerst geht man eine ganze Zeit einen Forstweg entlang, der sich recht harmlos den Berg hinauf schlängelt – gut zum warm werden. Zwischendurch kürzt man über einen kleinen Steig ab. Nach einiger Zeit kann man zwischen Sommer- und Winterweg wählen. Wir sind den Sommerweg nicht gegangen, aber wenn ich die Karte richtig interpretiere, hat der Winterweg den sehr viel schöneren Ausblick, z.B. auf den guten alten Tegernsee:Blick auf den Tegernsee | raupenblau

Hier und da muss man auch mal die Hände einsetzen, der Weg ist alles in allem nicht anspruchslos, aber gut zu gehen. Man kommt etwas über dem Hirschberghaus heraus, steigt in die Senke ab und kann sich dann entweder direkt zur Hütte begeben, oder, wie wir, weiter Richtung Gipfel gehen (ca. 20 bis 30 Minuten Aufstieg):Hirschberghaus | raupenblau

Der Weg zum Gipfel hinauf ist gut zu gehen, auf dem Sattel vor dem Gipfel wurde es recht matschig. Außerdem gab es schon etwas Schnee, der recht rutschig war. Von oben hat man einen fantastischen Ausblick in alle Richtungen, hier mal Richtung Österreich (ganz rechts im Bild die Tegernseer Hütte):Ausblick vom Hirschberg | raupenblau

Auf dem Abstieg zurück zur Hütte musste die Gruppe wieder über den Schnee, aber alle waren sehr tapfer und frohen Mutes, immerhin ging es Richtung Essen:Abstieg vom Hirschberg | raupenblau

Nach einer Pause auf dem Hirschberghaus entschieden wir uns für den Abstieg über die Rauheckalm. Die Abzweigung hatten wir auf dem Weg zum und vom Gipfel bereits passiert. Ich habe ein wenig gemischte Gefühle, was diesen Abstieg angeht: Der Anfang ist sehr schön, noch einmal ein toller Blick und die Rauheckalm selbst ist auch ein nettes Fleckchen. Danach folgt eine Weile Forstweg und dann ein wirklich gemeines, sehr steiles und rutschiges Stück Skipiste, das sich lange zieht und ziemlich Kraft (und Nerven) kostet. Danach geht man noch durch den Ort zurück zum Parkplatz, was wiederum ganz nett ist. Würde ich die Tour noch einmal machen, würde ich eventuell den Aufstiegsweg zurück gehen und im oberen Part variieren (Sommer- oder Winterweg). Alles in allem aber eine tolle Tour mit rund 900 Höhenmetern. Aber noch lange kein Saisonabschluss!

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