Alles inklusive von Doris Dörrie

4 Nov

Es gab hier schon länger kein Buch mehr, dabei lese ich ja die ganze Zeit. Alles inklusive von Doris Dörrie habe ich bei einem Umzug geerbt, es war schon im Wegwerfkorb, hat auch einen kleinen Wasserschaden, das arme. Es hat mir überraschend viel Spaß gemacht – große Erwartungen hatte ich nicht, es fiel mir ja quasi einfach in die Hände.Alles inklusive von Doris Dörrie | raupenblau

In einzelnen Episoden erzählt Dörrie aus den Perspektiven einer Gruppe Menschen; hauptsächlich, nein eigentlich ausschließlich, Frauen. Das Buch spielt in München und Spanien, in den späten Siebzigern und (fast) heute. Es geht um die Sehnsucht nach Sonne und Nähe, würde ich mal so sagen. Und ganz überrascht habe ich grade festgestellt, dass der Film zum Buch dieses Jahr in die Kinos kam. Nicht bemerkt. Na dann mach ich hier doch einfach mal den Trailer hin:

Das Buch war unglaublich leicht zu lesen, es steckt trotzdem oder grade deswegen viel Wahrheit darin. Ich fand nicht jede Person ganz logisch, aber das sind echte Menschen ja auch nicht. Und an der Stelle, an er Mops Freud in den Pool fiel, musste ich das Buch kurz zur Seite legen und mich diebisch freuen.

PS: Ich glaube den Film möchte ich trotzdem nicht sehen. Der Trailer ist mir schon ein wenig zu deutlich an Stellen, an denen das Buch wunderbar subtil bleibt.

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