Dandlalm

25 Sep

Irgendwann, ich glaube es war noch im August, war ich mit Jennie und Gerrit auf der Dandlalm. Ich glaube es war August, denn es hatte den ganzen Vormittag geregnet. Wir starteten daher irgendwann nachmittags von einem Wanderparkplatz an der B305 in der Nähe des Weitsees (alternative Startpunkte hier). Der Weg ist hübsch, man geht nur äußerst sanft ganz leicht bergauf (man könnte auch sagen: der Weg ist eigentlich flach) an einem hübschen Bach entlang:Weg zur Dandlalm | raupenblau

Weg zur Dandlalm | raupenblau

Irgendwann gibt es eine Kreuzung, danach muss man Kühe passieren. Diese waren ungefährlich:Kuh | raupenblau

Nun befindet man sich auf dem Röthelmoos, wo es diverse Almen gibt. Die Dandlalm ist ganz niedlich, man kann schön draußen sitzen und den Blick auf die umliegenden Berge genießen, auf die man aufgrund des Wetters ja leider nicht draufsteigen konnte:Dandlalm | raupenblau

Außerdem gibt es ein Schwein, auf dessen Rücken ernsthaft ‚NICHT FÜTTERN‘ geschrieben ist:Schwein | raupenblau

Haben wir das Schwein gefüttert? Ich glaube nicht. Dabei hätten wir durchaus Futter gehabt. Es gab nämlich etwas ganz seltsames. Versalzenen Kaiserschmarrn:Salziger Kaiserschmarrn | raupenblau

Die ganze Geschichte ist schon recht traurig, denn der Kaiser hatte Potential: leicht karamellisiert, Rosinen, fluffig. Aber halt auch salzig. Erst wollten wir das noch als interessante Variation durchgehen lassen, aber das Fazit am Ende war dann doch eher: eklig. 2,5 Rosinen, aber auch nur, weil Jennie und Gerrit gnädig waren. Ich würde nur 2 geben.

Auf dem Rückweg dann noch Fliegenpilze:Fliegenpilze | raupenblau

Überhaupt habe ich noch nie so viele Pilze in den Bergen gesehen wie in diesem Jahr. Wenigstens irgendwer freut sich dann wohl auch über den ganzen Regen. Vom Parkplatz zur Dandlalm haben wir ungefähr eine Stunde gebraucht – also ein netter Spaziergang mit etwas Bergfeeling.

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2 Antworten to “Dandlalm”

  1. RAINERundsonstkeiner Dezember 9, 2014 um 12:00 #

    Ich bin irritiert. Wie soll ich mich an solch einer Kaiserwertung denn orientieren? Und was ist die 3. Rosine überhaupt wert wenn ein salziger Kaiser noch 2- 2.5 Rosinen erhält? Entsprechen 3 Rosinen dann einer Grundgenießbarkeit? Quasi ein: „würgreizfrei“ Das würde ja dann bedeuten das 4 Rosinen ein Minimum an gutem Geschmack gewährleisten und die 5. Rosine bewegt sich dementsprechend in einem „schmeckt-Bereich“ Einen Rosinengrad der Genuss vermittelt gibt es dann wohl nicht? Und was bedeutet dann erst eine 1 Rosinen-Wertung? Den Tod??

    • Clarissa Dezember 9, 2014 um 12:11 #

      Rainer, du hast vollkommen recht – die Rosinenwertung ist hochkomplex! Außerdem schwer objektiv machbar, allein schon die Frage: Rosine oder nicht Rosine? Also sagen wir es so, der Salzkaiser kam für mich schon eher an eine Rosine (= fast der Tod) ran, aber die Mitwanderer waren dagegen. Sie hatten die Vermutung, dass es sich um eine mutige Variation handelt. Ich war unsicher. Rückblickend denke ich, der Koch hat einfach das Fasserl verwechselt und Salz statt Zucker verwendet.

      Aber nochmal zur grundsätzlichen Rosinenwertung: 3 ist ein solider Kaiser, 4 ein sehr guter Kaiser, 5 ein perfekter Kaiser (das bedeutet für mich: MIT Rosinen). 2 ist ein Kaiser, den man grade noch so essen kann (und von dem Salzkaiser haben wir erstaunlich viel gegessen), 1 ist ein ungenießbarer Kaiser. Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen!

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