Martinshütte, Pflegersee und Burgruine Werdenfels

7 Jul

Am Sonntag war ich mit ein paar netten Damen und Herren auf einer ganz kleinen Tour unterwegs. Wir fuhren mit dem Zug nach Garmisch und wanderten erst einmal durch den Ort hindurch Richtung Kramerplateautweg (dauert ungefähr eine halbe Stunde). Von dort stiegen wir über die Kriegergedächtniskapelle in ca. 40 Minuten hoch zur Martinshütte. Der Weg ist ein breiter Forstweg (teils asphaltiert) und relativ steil. Dafür wird man mit einer tollen Aussicht belohnt:Martinshütte | raupenblau

Nicht so toll ist der doch recht ruppige Service auf der Martinshütte, vom Essen waren wir auch nicht so furchtbar begeistert (seltsamer Reibekäse auf den armen Spinatknödeln). Allerdings haben wir die berühmten Blaubeerpfannkuchen nicht probiert (weil zu diesem Zeitpunkt zu genervt vom Umgangston), die sahen sehr vielversprechend aus. Von der Hütte aus gingen wir den Weg ein Stück zurück und bogen ab auf den Kellerleitensteig Richtung Pflegersee. Der Weg ist nun ein schmaler Wanderweg, der sich angenehm flach bergab windet.Pflegersee | raupenblau

Am Pflegersee gäbe es dann noch eine weitere Einkehrmöglichkeit, die wir nicht in Anspruch nahmen. Baden geht leider nur vom Strandbad aus und das war voll, denn zum See kann man mit dem Auto fahren. Also lieber schnell weiter! Wir folgten den Wegweisern Richtung Burgruine Werdenfels. Die Ruine zu finden war gar nicht so einfach, wir folgten dem Burglehrpfad und guckten immer mal wieder um diverse Ecken, bis wir den passenden Wegweiser fanden. Der Aufwand lohnte sich aber, denn die Ruine ist wirklich sehenswert:Burgruine Werdenfels | raupenblau

Außerdem fanden wir in direkter Nachbarschaft ein echtes Juwel – die kleine Werdenfelser Hütte:Werdenfelser Hütte | raupenblau

Hier aßen wir den weltbesten Käsekuchen (und StammleserInnen sollten wissen, dass ich was Süßspeisen angeht nicht zu Superlativen neige). Die Wirtinnen waren unglaublich nett und es gab ein Eichhörnchen. Wir befanden uns in illustrer Gesellschaft dreier Damen, die ich wunderschön fand und daher zeigen MUSS, auch wenn ich sonst selten Menschen hier habe:Werdenfelser Hütte | raupenblau

Von der Burgruine aus dauerte der Abstieg nicht mehr lange. Man kommt etwas am Ortsrand heraus, hier fährt auch ein Bus in die Innenstadt; wir liefen aber und entkamen gerade noch so den angekündigten Gebirgsgewittern. Die Wanderung ist nicht arg anstregend, aber wirklich sehenswert und gut mit Leuten zu gehen, die nicht oft auf Berge steigen. Man ist fast immer im Wald und damit im Schatten. Mit ca. 400 Höhenmetern auch bei heißem Wetter wie gestern ohne weiteres machbar. An dieser Stelle ein dickes ‚Danke schön‘ an meine Kollegin Doris, die mir die Tour empfohlen hat – man kann sich auch direkt von Doris die Berge zeigen lassen, sie bietet tolle Touren über ihre Firma Spirit Walk an.

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