Walk on the Moon

5 Mai

Man könnte ja meinen, ich stricke gar nicht mehr – das stimmt an sich überhaupt nicht, ich habe nur irgendwie die letzten Strickprojekte hier gar nicht hergezeigt. Das werde ich in nächster Zeit nachholen. Fangen wir mir einem Projekt an, das ich bei ringelmiez gesehen habe: Walk on the Moon, ein Schal/Schultertuch, das glaube ich ursprünglich von Arlene’s World of Lace stammt.Walk on the Moon | raupenblau

Das Projekt hat super viel Spaß gemacht. Das Muster sieht kompliziert aus, ist es aber nicht – man muss nie den Faden der zweiten oder dritten Farbe mitführen, was das Stricken im Vergleich zu anderen Mustern sehr erleichtert.Walk on the Moon | raupenblau

Etwas bereut habe ich die Tatsache, dass ich bei der Wolle knausrig war: Laut Anleitung (die man übrigens auch auf Ravelry kaufen kann, sie kostet 4,50 Euro) sollte man ein Lace-Garn von Rohrspatz & Wollmeise nutzen, das relativ teuer ist. Allerdings braucht man angeblich nur insgesamt 180 Gramm. Stattdessen habe ich Siena von Wolle Rödel verwendet, eine tolle und recht günstige Merino-Wolle – allerdings habe ich Unmengen davon gebraucht. Ich weiß nicht mehr ganz genau wie viel, aber ich denke es waren so 300-350 Gramm.  Die Mengenangaben in der Strickanleitung kommen mir aber so oder so sehr wenig vor, vor allem im Verhältnis – ich habe von Farbe C definitiv am meisten gebraucht, allein der Abschluss braucht noch einmal fast ein ganzes Knäuel. Trotzdem: für ein zweites Tuch würde ich mir das Luxus-Garn vielleicht gönnen in der Hoffnung, unterm Strich auch nicht viel mehr auszugeben und nicht alle zwei Tage hektisch in die Stadt radeln zu müssen, um Nachschub zu besorgen. Walk on the Moon | raupenblau

Überhaupt der Abschluss der Arbeit: am Ende hat man 604 Maschen auf der Nadel, die man dann noch einmal verdoppelt!! Ich hatte KnitPro Nadeln mit dem längsten verfügbaren Kabel. In der Mitte der ersten Reihe des Abschlusses ist eine der Nadeln einfach abgebrochen. Das Abketten hat mehrere Stunden gedauert (so hat es sich zumindest angefühlt) und meine Hände haben echt weh getan. Am Ende musste mich meine Mutter anfeuern, sonst hätte ich das Teil vermutlich nie zu Ende gebracht. An der Stelle habe ich die Arbeit nicht mehr so geliebt. Das Ergebnis ist aber schön und das Tuch ist superwarm und kuschelig. Durch die runde Form kann man es prima umlegen. Ich habe es  hauptsächlich im Skiurlaub in der Schweiz gestrickt, wäre aber auch ein schönes Herbstprojekt.

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