Rundwanderung Rauschbrunnen – Höttinger Bildrunde

13 Jan

Am Wochenende war ich zu Besuch bei Ben, der inzwischen ins Innsbruck lebt. Wer raupenblau schon ein paar Jahre liest, kennt ihn, denn er hat hier schon einmal einen Header beigesteuert. Samstagabend reiste ich mit dem Zug an, mit dem Regionalexpress, was lange dauert, aber auch sehr entspannend war. Nach einer ersten wilden Arbeitswoche in 2014 genau das richtige. In Innsbruck angekommen sammelte mich Ben am Bahnhof ein, ein Stück des Weges wurden wir noch von einer nachtblinden Frau begleitet und kurze Zeit später gab es ein Schnitzel Wiener Art.

Am nächsten Morgen begrüßte uns Innsbruck mit Nebel. Um dem zu entkommen machten wir uns auf den Weg zum Berchtoldshof und starteten von dort aus die Rauschbrunnen-Runde. Der Weg ist hier sehr gut beschrieben. Anfangs ging es noch durch dichten Nebel einen breiten Forstweg entlang, aber ein leichter blauer Schimmer ließ erahnen, dass wir das Ende der Wolke bald erreicht haben müssten:Nebel auf der Rauschbrunnen-Runde | raupenblau

Nach ungefähr einer halben Stunde standen wir dann in strahlendem Sonnenschein und konnten einen ersten Blick durch die Bäume auf das immer noch verdeckte Innsbruck werfen:Innsbruck unter Wolken | raupenblau

Der Weg führte nach einiger Zeit von der Forststraße weg über Serpentinen den Hang hinauf. Angenehm zu gehen, aber nicht unsteil. Nach kurzer Zeit (insgesamt dauerte der Aufstieg ungefähr eine Stunde) tauchte dann der Alpengasthof Rauschbrunnen auf. Die Sonne strahlte so warm, dass wir es uns auf der Terrasse gemütlich machen und unseren zukünftigen Hautkrebs bei einer Apfelschorle und einem Almdudler pflegen konnten. Wie im Werbevideo versprochen, tönte aus der Hütte tatsächlich eine Ziehharmonika.Blick von der Rauschbrunnen-Hütte | raupenblau

Auf dem Rückweg gingen wir über das Höttinger Bild (es handelt sich um eine Kapelle, die wir aber nur aus sicherer Entfernung betrachteten) und dann irgendwie am Berg lang zurück zur Buzihütte, an der wir anfangs schon vorbeigekommen waren. Ich vertraute Bens Navigations-Fähigkeiten (Schilder gab es nur sehr wenige), klappte auch prima. Zum Teil war der Weg etwas anspruchsvoller, mit vielen feuchten Wurzeln und etwas steileren Passagen. In der Buzihütte angekommen gab es Kasspatzen und Kaspressknödel, sehr lecker. Dazu hatten wir irgendein Wunder-Radler, dessen Namen ich leider vergessen habe (Ben?!). Insgesamt waren wir wohl so drei Stunden unterwegs, Pausen nicht mit eingerechnet.

Kurze Zeit später saß ich auch schon wieder im Zug, neben mir eine Escada-Verkäuferin, die den Wagon als „luxuriös“ bezeichnete (allerdings auch nur im Vergleich zu anderen Regionalzügen). Nun hoffe ich, dass ich mich gut genug benommen habe, und bald mal wieder in den Innsbrucker Bergen herumlaufen darf. Bis dahin koche ich vielleicht eins der Rezepte von der Buzihütte nach.

 

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Eine Antwort to “Rundwanderung Rauschbrunnen – Höttinger Bildrunde”

  1. Ben Januar 13, 2014 um 16:10 #

    Das Wundergetränk nennt sich Gösser Naturradler und ist soooooo lecker

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