Meditation

6 Mai

Ich habe mich heute morgen mal an der Meditation versucht. Das hatte ich mir schon eine ganze Weile vorgenommen, man liest ja so viel, von den positiven Auswirkungen und so. Der Auslöser war bei mir aber ein anderer: Ich hasse aufstehen. Gut, das tut jeder, aber für mich ist das wirklich Folter. Selbst wenn ich ausgeschlafen habe – der Moment des Verlassens meines Bettes ist jedesmal wie ein kleiner Tod. Oh ja. Danach brauche ich eine Stunde, manchmal länger, um in die Gänge zu kommen. In dieser Zeit bin ich sehr mürrisch. Mein Ziel war bzw. ist, den Morgen irgendwie angenehmer beginnen zu lassen – also nicht mit einer Fast-Nahtod-Erfahrung, sondern ruhig und entspannt.Muscheln | raupenblau

Wie wohl jeder erwachsene Mensch in Mitteleuropa habe ich schon irgendwann einmal versucht zu meditieren und bin, wie wohl auch ein Großteil der Bevölkerung, eher gescheitert. Statt mich auf die Kerzenflamme zu konzentrieren, habe ich an irgendetwas anderes gedacht, sozusagen. Ich habe auch ein Buch gelesen, da stand drin, man soll zählen und sich die Zahlen vorstellen. Nun ja: langweilig. Daher war meine Strategie diesmal eine andere: Ich möchte vorerst sehr kurz meditieren und dabei angeleitet werden. Glücklicherweise gibt es im Internet ja alles zu kaufen und ich habe mir nach ein bisschen Probehören die ‚Quiet Mind Meditation‘ von Scott Gaul gekauft – für 99 Cent.

Es hat erstaunlich gut funktioniert. Man lässt bei der ganzen Sache seine Augen offen, was ich erst gewöhnungsbedürftig fand – nach dem Aufstehen hat man seine Augen ja lieber zu. Ich zumindest. Die sechseinhalb Minuten vergingen aber wie im Fluge, die Sache mit den Augen ergab letztendlich Sinn und ich war danach tatsächlich entspannt und ruhig und ja, fast gut gelaunt. Müsli und Tee hatte ich vorher schon angesetzt, so folgte auf die Meditation gleich das Frühstück, das trug zur positiven Stimmung bei. Vielleicht versuche ich mich demnächst ja mal an einer längeren Variante, mal sehen.

 

 

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