Rom

16 Apr

Der arme arme kleine Blog. So allein gelassen. Aber jetzt bin ich wieder da. Um wieder da zu sein, muss man natürlich erstmal weg gewesen sein und ich war diesmal in Rom, der Ewigen Stadt. Zum ersten Mal in meinem Leben und ich war sehr gespannt . Am meisten haben wir wohl nach der Sonne gegiert und die hatten wir zum Glück fast die ganze Zeit.

Wir wohnten in einer tollen Ferienwohnung, der Flaminia Vatican, wo wir direkt nach unserer Ankunft von Senora Roberta begrüßt wurden. Es gab Milch und einen Espresso-Kocher, damit war der Aufenthalt für mich ohnehin schon gerettet. Und dann liefen wir durch Rom, rauf und runter und quer und wenn man mich jetzt irgendwo aussetzen würde, ich hätte vermutlich keine Ahnung, wo ich bin. So viele kleine Gassen, Piazzas, Säulen – dank orientierter Mitreisender kamen wir immer irgendwo an und ich durfte mich einfach treiben lassen. Aber jetzt gucken wir doch mal ein paar Bilder an, oder?

Der Petersdom bei Nacht:

San Pietro | raupenblau

Und von innen:
San Pietro | raupenblau

Überall stehen Säulen in der Gegend rum:
Säulen | raupenblau

Putzige kleine Läden gibt es auch, hier einer für Kakteen und Kaftane. Nichts für die Konsumkritiker unter den Rom-Besuchern, für mich aber ein Augenschmaus:
Zadig-Schaufenster in Rom | raupenblau

Und natürlich – das Kolosseum:
Kolosseum | raupenblau

Außerdem waren wir auch noch in der Casa di Goethe, dem Haus, in dem Goethe mit seinem Kumpel Tischbein offenbar eine ziemlich gute Zeit hatte. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, ich hatte großen Spaß dabei, Zitate aus der Italienischen Reise und aus Goethes Briefen aus der Zeit zu lesen. Außerdem hätte ich nun gerne einen Druck von Tischbeins ‚Goethe am Fenster‚.

Es fällt mir ein bisschen schwer, ein Fazit zu ziehen – Rom ist einfach zu voll mit beeindruckenden Dingen, um es in fünf Tagen zu besichtigen. Eine schon etwas ältere Dame in Riga erklärte mir einmal, sie fahre alle zehn Jahre nach Rom, das müsse man so machen. Ich vermute, Rom ist tatsächlich eine Stadt, die man nicht nur einmal besucht. Da habe ich auch überhaupt nichts dagegen und von mir aus muss ich auch keine zehn Jahre auf den nächsten Besuch warten.

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