Schneespaß

25 Feb

Dass Schneeschuhwandern toll ist und Spaß macht und einen in die unglaublichsten Winterlandschaften führt habe ich letztes Jahr schon entdeckt. Einziges Problem an der Sache: Bei so viel Schnee in den Alpen lauern überall gefährliche Lawinen und meine Kenntnisse über dieselben waren vor allem durch gefährliches Halbwissen geprägt. Abhilfe schaffte mal wieder meine DAV-Sektion, das Turner-Alpen-Kränzchen, bei der ich im letzten Sommer schon den Basislehrgang Alpin absolviert habe. Diesmal ging es dann, mit Schneeschuhen, LVS-Gerät und vielen Schichten Wolle und Fleece bewaffnet ins Rofan-Gebirge. Die ganze Sache war von Anfang an sehr vielversprechend, denn diesmal war ich nicht allein, sondern in netter Begleitung.

Was soll ich sagen? Es war wunderschön. Angekündigt waren viele Wolken, – 15 Grad und Wind. Bekommen haben wir das hier:

Rofan-Gebirge | raupenblau

(c) Julia Röhrich

Minus 15 Grad hatte es trotzdem, aber bei meistens strahlender Sonne und viel Bewegung spielte das keine große Rolle. So stapften wir Samstag und Sonntag fröhlich durch den Schnee, begutachteten Schwachschichten und Raureif, versuchten Felsformationen einzuschätzen und rutschten tief verschneite Hänge hinab. Es war sehr lehrreich und gleichzeitig ziemlich lustig. Unsere beiden Bergführer passten gut auf uns auf, es gab nur wenige Verluste (ein Teilnehmer musste mangels Fitness in die Hütte zurück ).

Untergebracht waren wir in der Erfurter Hütte, die ich schon von einem früheren Besuch mit Studierenden her kannte. Die Hütte wurde vor ein paar Jahren renoviert und hat ein sehr großes, aber auch wirklich gut durchdachtes und komfortables Lager.

Erfurter Hütte | raupenblau

(c) Julia Röhrich

Bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren gab es dort noch etwas muffige Hüttenwirte – die haben aber nun gewechselt und wir wurden äußert familiär umsorgt und mit leckerem Essen gefüttert. Einziges Manko: Der Kaiserschmarrn (7,90 Euro) war eher einfallslos und ohne Rosinen. Nur zwei von fünf Rosinen in der Kaiser-Wertung (die momentan auch noch eher unscharf in ihren Kriterien ist; ich arbeite dran). Aber man kann ja nun auch wirklich nicht alles haben.

Lieben Dank an Julia für die Fotografien in diesem Post – mehr von ihren Bildern könnt ihr auf ihrem Blog sehen, den sie gemeinsam mit guten Freunden bebildert.

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