Malta

27 Sep

Ich arbeite heute vormittags von daheim aus, denn ich erwarte ein Paket. Man konnte es nicht in die Packstation schicken lassen, das bedeutet es kommt mit dem gelben Postauto. Wenn man das nicht abfängt, muss man das Paket in der Filiale abholen, die die grandiosen Öffnungszeiten 11 bis 18.45 Uhr hat. Super für Berufstätige, zumal die Filiale natürlich weder in der Nähe meines Wohnortes noch meines Arbeitsplatzes liegt oder auch nur irgendwo dazwischen. Daheim sein reicht ja auch nicht bei der Post, daher muss ich auch immer noch aus dem Fenster gucken, ob denn nun das Auto kommt. Wenn es kommt, renne ich runter und fange den Postboten dabei ab, wie er einen Zettel in meinen Briefkasten stopft, auf dem steht, dass ich nicht zu Hause bin. Soweit der Plan.

Der Plan war auch, in dieser Zeit die unzähligen E-Mails der Studenten zu beantworten. Nur: es sind keine da. Seltsam. Das Oktoberfest vielleicht? Nun ja, es ist ja erst halb zehn und die studentischen Köpfchen ruhen wohl auf den Kopfkissen. Sind ja auch noch Semesterferien. Immerhin eine gute Gelegenheit, endlich einmal ein paar Bilder vom Malta-Urlaub Ende Juli zu zeigen.

Wir waren fünf Tage auf Malta – zu kurz. Dafür, dass die Insel so klein ist, gibt es viel zu tun und zu sehen und am Pool liegen möchte man ja auch noch. Und ausschlafen sowieso. Gewohnt haben wir in Qawra, das liegt ziemlich im Norden der Insel. Unser Hotel hieß Seashells at Suncrest – ich erwähne das deshalb, weil das Hotel einen eigenen, furchtbar einprägsamen Song hat, den es unglaublicherweise auch noch auf YouTube gibt: hier klicken. Das soll jetzt hier kein Hotel-Review werden, aber das Schöne an dem Hotel war, dass der Poolbereich direkt am Meer lag. Da es auf Malta nur wenige klassischen Strände gibt und ich Pools nicht mag, war das ideal.

Malta ist abartig stark befahren. Man bekommt an jeder Ecke ein Mietauto für relativ wenig Geld. Ich wollte aber nicht sterben, daher haben wir den Bus bevorzugt – der fährt eigentlich überallhin und kostet schlappe 2,60 Euro am Tag. Außerdem haben wir auch einmal eine Halbtagestour mit so einem Touri-Bus gemacht, und zwar zur Blauen Grotte, eine der Hauptsehenswürdigkeiten auf Malta. Da wird man dann mit putzigen kleinen Booten durch Höhlen mit wahnsinnig blauem Wasser gefahren:Blaue Grotte Malta | raupenblau

Typisch für Malta sind auch die bunt bemalten Fischerboote. Außerdem gibt es viele putzige Mini-Boote, mit denen die Leute zu ihren weniger putzigen großen Booten fahren:Mini-Boot auf Malta | raupenblau

Einen Nachmittag haben wir auch in der Hauptstadt der Insel verbracht, Valletta:Valletta | raupenblau

Überall findet man Hinweise darauf, dass Malta eine Insel der Fischer und Seefahrer ist:Türgriff in Valletta | raupenblau

In Valletta haben wir auch wahnsinnig guten Fisch gegessen und den Sonnenuntergang über der alten Festungsstadt bewundert:Valletta bei Sonnenuntergang | raupenblau

A propos Fische – ein definitives Highlight war der Besuch des Fisch-Spas in St.Julians:Fisch-Spa | raupenblau

Super lustiges Gefühl und tatsächlich werden die Füße schön weich – leider gibt es das in München noch gar nicht. Marktlücke! Man taucht seine Füße in ein Aquarium mit ca. 90 kleinen hungrigen Fischen, die dann an der Haut herumnagen und tote Hautschuppen entfernen. Vorher werden die Füße gewaschen, die kleinen Fischchen wollen nur reine saubere Haut.

Ach ja, wenn ich jetzt so aus dem Fenster gucke könnte ich direkt zurück nach Malta. Wirklich ein sehr empfehlenswertes Urlaubsziel.

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2 Antworten to “Malta”

  1. fraubrause September 27, 2012 um 12:34 #

    Der Bilderrahmen ist übrigens von IKEA und nicht selbst gemacht 😉 Das mit den Knabberfischen kenne ich, habs aber nicht selbst probiert *g Tolle Fotos hast du gemacht!

Trackbacks/Pingbacks

  1. Malta | Stories & Places - Februar 4, 2013

    […] https://raupenblau.wordpress.com/2012/09/27/malta/ […]

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