Das Rotwandhaus und seine Umgebung

2 Mai

Nachdem wir im Januar unsere Schneeschuhtour auf den Riesenberg alle unbeschadet überstanden hatten, wurden für das lange 1. Mai-Wochenende wieder die Rucksäcke gepackt, diesmal in etwas anderer Besetzung. Wir trafen das Team Mannheim am Samstag Nachmittag am Ufer des wunderschönen Spitzingsees und machten uns auf in Richtung Rotwandhaus, wo wir unser Lager für zwei Tage bezogen und erstmal mit einem wunderschönen Ausblick verwöhnt wurden:Blick vom Rotwandhaus

Das Ganze wurde begleitet mit wunderbaren Spinatknödeln – das Essen im Rotwandhaus ist wirklich fantastisch. Dafür sind der Service und generell die Organisation etwas – schematisch. Aber wir hatten ja Zeit, denn der Abend brachte nur noch ein paar Gläser Merlot und dann den Schlaf (mehr oder weniger davon), den wir uns nach zweieinhalb Stunden auf einer äußerst anspruchsvollen Forststraße (!) ja auch wirklich verdient hatten. Echte Wanderhelden eben. Am nächsten Morgen gab es Frühstück plus Lagebesprechung, denn irgendwie lag auf diesem Berg noch ziemlich viel Schnee. Das hatten wir zwar vorher im Schneebericht gelesen, aber bei 28 Grad in München erschien das nicht so real. Ich persönlich hatte spontan darauf verzichtet, Gamaschen, Regenhose oder Schneeschuhe einzupacken. Nicht die beste Idee, wie sich herausstellte. Nach circa zehn Minuten war meine Hose nass. Glücklicherweise war ich mit einer gut ausgerüsteten Truppe unterwegs und einen kurzen Strip am Hang später steckte ich in einer äußerst formidablen Regenhose. Nicht jeder war da so empfindlich, Basti entschied sich sogar für eine kleine Runde im Soinsee:Baden im Soinsee

Ich würde jetzt gerne berichten, wo wir waren, aber das geht nicht, denn zwischendurch wussten wir das nicht mehr. Die Wege waren verschneit, so dass wir ab und zu nur wild mutmaßen konnten, wo wir grade eigentlich Spuren in den Schnee stampfen. To Do für den Sommer: Navigationskurs machen und diesmal nicht für die Küste, sondern für das Gebirge. Schön war es trotzdem, auch wenn ein Teil der Wandergruppe nach acht Stunden schon ziemlich müde war und wir einen etwas bedenklichen Steilhang durchqueren mussten, um Kräfte zu sparen. Danach gab es aber Kaiserschmarrn und alles war wieder gut. Ach der Kaiser. Wie gesagt: Das Essen war fantastisch. Der Sonnenuntergang auch:

Sonnenuntergang an der Rotwand

(c) Christoph Iwaniez

Der Montag brachte dann noch einen kurzen Ausflug auf die Rotwand (ein Gipfel musste ja noch irgendwie sein) mit Abschiedsblick auf ‚unsere‘ Hütte:Rotwandhaus von der Rotwand aus gesehen

Eine Beschreibung der Tour Spitzingsee-Rotwandhaus-Rotwand gibt es hier. Ich werde vermutlich im Juni nochmal wiederkommen und bin gespannt, wie die Umgebung dann aussieht. Das Panorama ist auf jeden Fall absolut spektakulär. Ein schönes Wochenende, das am Abend mit einem leckeren Burger und einem Bier am Gärtnerplatz endete. Hallo Mai! Bleib so wie du bist.

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