Finnland in einem Zelt

17 Nov

Als ich im September im Flieger Richtung Riga saß, umgeben von fröhlichen Russen, und mich fragte, ob das wohl so eine gute Idee gewesen war, las ich im Bordmagazin, dass gerade in dieser Woche das Homo Novus Festival stattfinden würde. Das Homo Novus trägt den schönen Untertitel ‚International Festival of Contemporary Theatre‘ und ich dachte mir: ‚Prima, international bin ich ja auch‘ und freute mich. Ich landete im strömenden Regen und zog meinen Rollkoffer über tiefe Gräben im Kopfsteinpflaster in meine Unterkunft ‚Krisjanis un Gertrude‚ (übrigens sehr zu empfehlen). Die Damen dort waren äußerst freundlich, aber draußen wurde es Abend, ich war in Riga und ein wenig ratlos. Im Internet las ich dann, dass später im Rahmen des Homo Novus noch eine ‚Performance‘ zweier finnischer Künstler stattfinden würde mit dem Titel ’10 Journeys to a Place where nothing happens‘. In einem Militärzelt, es war von Pfannkuchen die Rede und ich machte mich auf durch den lettischen Regen. Ich fand das Zelt in einem Park, guckte durch den Eingang und – hier kann ich leider nicht weiter erzählen. Denn: Die Finnen, Juha Valkeapää und Taito Hoffrén, kommen sehr bald nach München. Eventuell sind sie sogar schon hier. Ich kann jetzt erstmal nur ein Bild zeigen:

10 journeys to a place where nothing happens - Taito Hoffrén

(c) Jorma Airola

Das ist Taito, er backt die Pfannkuchen. Und das ist Juha. Er liest vor:

10 journeys to a place where nothing happens - Juha Valkeapää

(c) Jorma Airola

Mehr kann ich leider wirklich nicht verraten, obwohl ich es sehr gerne tun würde. Jedenfalls kommen die beiden zum SPIELART-Festival nach München und haben am Freitag, also morgen, ihren ersten Auftritt in einem Zelt am Gasteig. Das hatte ich bereits im Riga im dortigen Festivalprogramm gelesen und dachte mir: ‚Das MUSST du bloggen!‘ Da ich aber leider keine Kamera bei mir trug, habe ich die zwei um Bilder gebeten und wurde für den nächsten Tag nochmal in ihr Zelt eingeladen, das bei Tageslicht dann so aussah:Juha Valkeapää und Taito Hoffrén in Riga

Dort wurde ich mit oben gezeigten Bildern versorgt, die ein anderer Finne namens Jorma Airola gemacht hat (sagte man mir). Taito war da schon wieder fleißig am Pfannkuchen backen, er machte sich ein bisschen Sorgen, dass er eventuell nicht in der Lage sei, für München ausreichend Pfannkuchen zu produzieren. Ich bin mir aber sicher, er hat das inzwischen im Griff. Also: Hingehen! Unvergessliches Erlebnis. Ich werde es mir auch noch einmal ansehen.

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