Die kleinen Dinge

9 Aug

BlumenErstmal – herzlich willkommen neue Leserinnen und Leser! Die Blumen sind für euch. Wie ich sehe schwappt ihr von der wunderbar inspirierenden Website BASTELWUNDER zu mir. Danke liebe Lena für den tollen Beitrag über raupenblau, ich bin ganz gerührt und habe mich riesig gefreut!

Die letzten Wochen waren stressig – Semesterende, Instituts-Sommerfest und und und… wenig Zeit für Kreatives. Letztes Wochenende wollte ich dann endlich mal wieder auf einen Berg und was ist? Es regnet. Aber trotzdem war das Wochenende ein großer Erfolg. Ich sag euch auch warum. Regelmäßige Leser dieses Blogs werden bemerkt haben, dass ich in einer sehr kleinen Wohnung lebe. Sehr klein heißt: so 34 Quadratmeter mit allem. Ich wohne hier seit fast einem Jahr und ein paar Dinge (typische Provisorien aus Einzugszeiten) haben mich die ganze Zeit gestört. Und alle diese Dinge wurden am Wochenende (mit Hilfe meines handwerklich begabten kleinen Bruders) behoben! Alle! Man kann nun meinen Flur betreten, ohne mit einer riesigen Hängelampe zu kollidieren, man kann sich an meinen Tisch lehnen, ohne dass die Tischplatte wegrutscht und – das Beste von allem – an meinem Badezimmerfenster können jetzt Pflanzen wohnen. Das da ist der Grund:Spitzenvorhang

Am Morgen nach meinem Einzug letzten Herbst blickte ich früh in die Augen des gegenüber auf dem Balkon rauchenden Nachbarn – da stand ich grad in all meiner nackigen Schönheit unter der Dusche. Also habe ich sehr schnell ein paar Vorhänge aus grünen Stoffresten zusammengeschustert. Ich war dann zwar unsichtbar für äußere Augen, aber es kam nicht mehr genug Licht ins Bad, um Pflänzchen das Wachsen zu ermöglichen. Daher habe ich am Sonntag aus einem 1-Euro-Stoffrest diese Spitzenvorhänge genäht:Spitzenvorhänge Badezimmer

Erst war ich mir nicht so sicher, ob das nicht zu oma aussieht – find ich aber gar nicht. Nicht nur die Pflanzen jubilieren – in der kleinen Wohnung ist jeder zusätzliche Lichtstrahl willkommen. Die kleinen Dinge halt. Momentan freue ich mich jedesmal wie ein Schnitzel, wenn ich in den Flur komme, den Tisch verschiebe oder das Bad betrete. Hoffentlich bleibt das das ganze nächste Jahr so.

PS: An der Herstellung der Vorhänge war der Bruder nicht beteiligt. Er ist mehr für’s Grobe. Womit ich ihn zum Dank gefüttert habe, werde ich in ein paar Tagen hier verraten.

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2 Antworten to “Die kleinen Dinge”

  1. fraubrause August 10, 2011 um 19:18 #

    Danke für die Blumen 😉 und ich bewundere die Vorhänge, bin nämlich Nähneuling und bewundere alles bei dem die Naht hält *g

    • Clarissa August 11, 2011 um 09:54 #

      Da sollte ich vielleicht zugeben, dass ich die eine Seite vom Vorhängchen erst dusselig falschrum umgeklappt und festgenäht hatte – also auch noch meilenweit vom Profistatus entfernt! 😉

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