Mini-Terrarien

5 Mai

Manchmal trauere ich meiner wilden Kindheit in Wald und Wiese ja schon irgendwie nach.Mini Terrarium im Gurkenglas

Ok, das mit Wald und Wiese war gelogen, die meiste Zeit lag ich wohl auf dem Bett und habe gelesen, aber ich hätte in den Wald gekonnt, wenn ich gewollt hätte. Jetzt kann ich zwar immer noch in irgendeinen Park, aber in mir wuchs dann doch nach und nach der Wunsch, ein Stück Heimatwald in meiner Wohnung zu haben. Daher habe ich mir zwei Mini-Terrarien mit Moos gebastelt.Zwei Mini Terrarien mit Moos

Das geht natürlich ganz einfach: Ein bisschen Erde in ein durchsichtiges Gefäß, Moos drauf, paar Stöckchen und Steinchen zur Deko – fertig. Ein paar Sachen sollte man aber doch beachten:

1) Moos darf man in Deutschland nicht einfach aus dem Wald mopsen. Man muss den Besitzer, den Förster oder weiß der Himmel wen fragen. Bei so einer kleinen Menge wie hier ist das sicher meistens kein Problem, aber nun ja, die Vorschriften. Oder man sammelt einfach Moos in irgendeinem Garten, da findet sich ja auch oft was.

2) Natürlich ist es reizvoll, auch noch eine ‚richtige‘ Pflanze mit Wurzeln in das Terrarium einzupflanzen. Kann man natürlich machen, dann muss man aber damit rechnen, dass diese Pflanze bald die Herrschaft an sich reißt. Ich hatte als Kind einen bepflanzten Zimmerbrunnen – so ein komischer Baum hat die Mini-Palme und das Mini-Efeu ermordet. Dann entwickelten sich Urzeitkrebse. Traumatisch!

3) Bevor man das Moos in die Behälter packt, sollte man eventuellen Bewohnern eine Chance auf Flucht einräumen. Wer hat schon gerne einen irritierte Ameisen-Straße in der Wohnung.Mini Terrarien mit Moos, Steinen und Holz

Das Terrarium muss regelmäßig eingesprüht werden, gießen ist eigentlich kaum nötig. Das Kondenswasser, das auf dem unteren Bild zu sehen ist, geht nach einer Weile weg. Streng genommen heißt sowas glaub ich Faunarium und nicht Terrarium, aber wer ist schon gerne streng. Das wichtigste ist dann ja letztendlich, dass es im Regal stylisch aussieht.

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2 Antworten to “Mini-Terrarien”

  1. Peter Oktober 31, 2012 um 12:12 #

    Könnte man vielleicht mal ein Update sehen?

    • Clarissa Oktober 31, 2012 um 13:03 #

      Hi Peter, leider nein, denn meine Wohnung ist sehr klein – daher habe ich die Terrarien bzw. ihren Inhalt irgendwann im Sommer wieder ‚ausgesetzt‘. Allerdings sind sie super gewachsen, man muss nur wirklich mit der Feuchtigkeit aufpassen, sonst trocknet schnell was ein. Also am besten täglich ansprühen. Nächsten Frühling mache ich aber sicher neue und poste dann natürlich auch wieder darüber 🙂

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