Kirschenmichl

24 Mrz

Skigericht #2 stammt aus dem Standardwerk ‚Vollwertkost, die Kindern schmeckt‘ – ein Buch, das meine frühe Jugend maßgeblich beeinflusst hat. Die Überschrift ist, was die meisten in diesem Buch vorgestellten Rezepte betrifft, eine dreiste Lüge. Der Kirschenmichl aber ist ein Traum: Süß, saftig, gesunde Anmutung, attraktiv. Naja, das letzte war auch eine Lüge. Es kommt auf die inneren Werte an, sage ich immer.

Zutaten:

200 g Zwieback (eigentlich Vollkorn, aber wir wollen ja nicht übertreiben)
100 g Honig
2 Messerspitzen gemahlene Vanille (oder ein Päckchen Vanillezucker)
Schale von ½ Zitrone (Bio, versteht sich)
¼ Liter Milch
100 g Sahne
750 g Sauerkirschen (frisch oder aus dem Glas)
3 Eier

1) Zwieback zerbröseln. Honig drüber gießen, Vanille und Zitronenschale untermischen. Sahne und Milch aufkochen, dazu gießen. Mischen, dann rund 30 Minuten quellen lassen. Dabei immer mal wieder umrühren (wir waren in der Zeit saunieren, hat auch funktioniert).

2) Eier trennen. Eigelb und Kirschen unter die Zwieback-Pampe mischen. Eiweiß steif schlagen und unterheben.

3) Masse in eine gefettet Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen (175°) auf der mittleren Schiene rund 45 Minuten backen (bei frischen Kirschen dauert es etwa eine Stunde).

Zum Kirschenmichl empfehle ich dringend eine Vanille-Soße. Am einfachsten macht man die mit Puddingpulver: Wie auf der Packung beschrieben zubereiten, aber doppelt so viel Milch verwenden. Während des Abkühlens immer wieder rühren, damit keine Haut entsteht. Lauwarm zum Kirschenmichl servieren.

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