Der Geburtstags-Druck

23 Mrz

Mein Vater wird heute 60. Zum ersten Mal in unserem Geschwister-Leben hat mein kleiner Bruder ein Geschenk erdacht und besorgt, mir blieb nur die Verpackung. Also dachte ich: Nähen wir doch was. Nachts um zehn mal wieder. Die Idee war ein netter kleiner Stoffbeutel:

Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass ich mich bei der Zahl des aktuellen Jahres ein klein wenig verdruckt habe. Ganz toll. In dem Moment, in dem ich die 0 ein zweites Mal auf den Stoff presste, war ich sehr überzeugt von der Richtigkeit meines Tuns. Einen Moment später nicht mehr, da war es aber dann zu spät. Nach kurzem Grübel (Panisches Waschen? Flicken auflegen? Weiß übermalen? Neu nähen?) beschloss ich, offensiv mit der Sache umzugehen und das Schlammassel schreibmaschinenartig zu überdrucken:

Um den ‚Schreibmaschinenlook‘ zu unterstützen, verpackte ich die einzelnen Geschenke, die später in die Tasche kommen, in Briefumschläge:

Man könnte fast meinen, es wäre alles Absicht gewesen. Fast. Meine Familie wird mir die Story nie glauben. Dazu kennen sie mich leider zu lange. Und auf blöd haben sie inzwischen auch dieses Blog hier entdeckt. Happy birthday Papa!

(Und ja: Das hinter dem Geschenk sind Muslime, die in weißen Gewändern den Berg Arafat besteigen. Es war spät Leute.)

 

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