Apfel-Marzipan-Muffins

16 Mrz

Launemäßig war heute nicht gerade ein hervorragender Tag. Warum, weiß ich gar nicht, aber mit meiner absolut uneuphorischen Stimmung habe ich die Geduld meiner armen Kollegen schon ordentlich strapaziert. Um mich morgen wieder beliebt zu machen, habe ich diese Apfel-Marzipan-Muffins zubereitet:

Das Rezept ist eigentlich für einen Geburtstagskuchen, und zwar den der Bloggerin Anke Gröner, den sie sich selbst gebacken hat. Herzlichen Glückwunsch! Ich habe grade keine Springform und fand bei Kaufhof alle zu teuer, also habe ich spontan beschlossen, Muffins draus zu machen. Hier das Rezept (für den Kuchen):

100 g Marzipan-Rohmasse raspeln oder in kleine Würfel schneiden.
125 g weiche Butter,
125 g Zucker,
1 dicke Prise gemahlene Vanille und
1 Prise Salz dazugeben. Alles im Mixer verquirlen.
3 Eier einzeln dazumixen. Zum Schluss
150 g Mehl und
1 gestrichenen TL Backpulver unterrühren und alles in eine gebutterte 26-cm-Springform streichen.

Ca. 450 g Äpfel in schmale Spalten schneiden. Den Boden mit den Äpfeln belegen. Alles im auf 200° vorgeheizten Backofen für ungefähr 35 Minuten backen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Da ich keine gemahlene Vanille hatte, habe ich ein Päckchen Vanillezucker verwendet und die Äpfel einfach nach Bedarf auf den Teig in den Muffin-Förmchen geschnitten. Ein Viertel Apfel pro Muffin. Ich hab die Muffins auch etwas früher aus dem Ofen genommen, nach etwa 30 Minuten.

Nachdem ich letzte Woche schon ein superleckeres Lemon-Bar-Rezept von Anke Gröners Blog nachgebacken hatte und es zu meiner Überraschung super klappte (Mürbteig ist ja eigentlich mein Feind), war ich dieses Mal sehr optimistisch, auch wenn mich das Wort Mixer stutzig machte. Die Zutaten klangen für mich eigentlich nach Handrührgerät. Aber gut, ich habe einen Mixer, also setzte ich ihn auf das Zeug an. Wie immer, wenn ein Gerät der Marke Superior vor einer wirklichen Aufgabe steht, roch es komisch. Ich lies mich nicht abschrecken. Innerhalb von Sekunden hatte sich die Butter schützend um das Schneidedings gewickelt. Sauerei. Also: Dem Instinkt und der Erfahrung glauben und nicht immer alles wörtlich nehmen. Verwendet ein Handrührgerät.

Noch habe ich keinen der Muffins probiert, sie sind ja für die Kollegen. Meiner Laune geht’s aber wieder gut. Sollten die Muffins schlecht schmecken, werde ich diesen Eintrag einfach unauffällig wieder löschen. Glaub ich aber nicht, der Teig war schon sehr vielversprechend.

Für die Damen unter uns: IKEA plant irgendeine mysteriöse Initiative zum Equal Pay Day. Nennt sich KVINNA. Man darf gespannt sein.

 

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3 Antworten to “Apfel-Marzipan-Muffins”

  1. Anke März 23, 2011 um 18:16 #

    Oh, das war mir gar nicht klar, dass man Mixer und Handrührgerät für ein- und dasselbe Gerät halten kann. Ich korrigiere das bei mir mal eben.

    • Anke März 23, 2011 um 18:18 #

      Super, jetzt bin ich selbst drauf reingefallen. Ich meinte natürlich, dass ein Mixer eben dasselbe ist wie ein Handrührgerät. Der Mixer, den du meinst, heißt bei mir Standmixer 🙂

      • Clarissa März 24, 2011 um 11:10 #

        Ach sooo – so ein Ding habe ich gar nicht! Bei mir gibt es das Handrührgerät und den Stabmixer=Mixer :/

        Nichtsdestotrotz: Das Rezept ist super, vielen Dank! Ich habe bei der zweiten Backrunde noch ein bisschen Amaretto zugefügt, weil der Teig in der Muffin-Variante nicht ganz so schön saftig bleibt. Inzwischen habe ich auch wieder eine Springform und freue mich auf meinen ersten Anke-Gröner-Apfel-Marzipan-Kuchen der Saison 🙂

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