Nachtflohmarkt Schrannenhalle

13 Mrz

Ich liebe Flohmärkte, aber man muss so grausam früh aufstehen, um noch irgendetwas Ordentliches abzugreifen. Daher war meine Strategie in der Vergangenheit, erst wenige Minuten vor Schluss aufzutauchen und den inzwischen entnervten Händlern ihre Restware möglichst billig zu entlocken. Je nach Flohmarkt funktioniert das aber nicht – auf dem jährlichen Theresienwiesen-Großflohmarkt (ohnehin völlig überteuert) versuchte man mir letztes Jahr alte IKEA-Bilderrahmen für 10 Euro das Stück anzudrehen. Also bitte. Bis IKEA-Möbel den Status einer Antiquität erreichen, dürfte es noch eine Weile dauern, würde ich sagen. Wie auch immer – mein Herz schlägt für das Konzept des Nachtflohmarktes. Da ist man superfrüh dran, wenn man um 14 Uhr auftaucht; um die Zeit bin ich wach und munter, kein Problem. Entsprechend euphorisch war ich, als ich heute nach einer stärkenden Tasse Kaffee den Nachtflohmarkt in der Schrannenhalle betrat. Und ich wurde nicht enttäuscht – keiner der Stände war ramschig, alle hatten irgendetwas Charmantes zu bieten und die meisten Händler waren herzallerliebst. Um 15 Uhr war der Besucherandrang auch noch durchaus erträglich und die Auswahl super. Hier ein paar Impressionen:

Generell gab es ziemlich viel Kleidung; ich hatte nicht wirklich Lust, mich da durchzuwühlen, habe aber einige Leute beim Kauf sehr interessanter Einzelstücke beobachtet. Eine Dame verkaufte versehentlich das Hilfiger-Shirt ihrer Mitbewohnerin für 2 Euro. Flohmarktgeschichten halt.

Immer wieder schön: Bücher. Auch hier habe ich mich zurückgehalten, nachdem ich im November einen ganzen Stapel alter verlassener Bücher in der Schnorrstraße fand, die immer noch nicht alle gelesen sind.

Trotzdem musste ich nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, im Gegenteil. Hier ein kurzer Blick auf meine Errungenschaften:

Ich weiß, das Bild ist grausam, aber es könnte sein, dass ich in der Zwischenzeit von einem freundlichen Österreicher mit Zweigelt aus dem Burgenland und Bailoni Marillenlikör alkoholisiert wurde. Unter diesen Umständen ist nicht mehr drin, sorry!

Fazit zum Flohmarkt: Schöne Atmosphäre, es gibt sogar Pommes und Musik (passend zum Flohmarkt etwas außergewöhnlich, siehe nächstes Bild). Gerne wieder!

Der nächste Nachtflohmarkt in München findet übrigens schon am 25. März im Backstage statt. Hingehen! (Aber erst, wenn ich die coolsten Teile gekauft habe bitte.)

 

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