Brownies mit Kirschen

21 Nov

Ein Rezept, das ich früher sehr oft gebacken habe und dann irgendwie ein bisschen vergessen: Brownies mit Kirschen. Ziemlich lecker, ziemlich schokoladig. Gestern bekam ich noch die Anregung, doch ein paar zusätzliche Schokostückchen mit zu verbacken. Für so etwas bin ich ja immer offen – nächstes Mal! Aber hier erst einmal das Grundrezept, möge jeder hineinstreuen, was ihm einfällt.Brownies mit Kirschen | raupenblau

Zutaten:

8 Eier
300 gr Zartbitter-Schokolade
250 gr Butter
150 gr Zucker
2 TL Backpulver
150 gr Mehl
150 gr gemahlene Mandeln
2 EL Kakaopulver
ein kleines Glas Kirschen (Abtropfgewicht 350 gr)
1 Prise Salz

1) Kirschen abtropfen lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen.

2) Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.

3) Mehl, Mandeln, Kakaopulver und Backpulver mischen.

4) Zucker und Butter schaumig schlagen. Langsam erst die Eigelbe, dann die geschmolzene Schokolade und zuletzt die Mehlmischung unterrühren.

5) Eiweiß unterheben. Kirschen unterheben.

6) Teig auf gefettetem Backblech verteilen, im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 Grad ca. 20-25 Minuten lang backen. Abkühlen lassen und in gewünschte Größe schneiden.

Frauen helfen Frauen 2014

19 Nov

Wie schon im letzten und im vorletzten Jahr werde ich auch dieses Jahr wieder einen Schuhkarton für Frauen helfen Frauen packen. Die Aktion wird von zwei engagierten Münchner Damen organisiert, die Idee ist simpel: Frauen packen Weihnachtspäckchen für andere Frauen, die momentan in einer kritischen Lebenssituation stecken und daher in einem Frauenhaus leben oder regelmäßig eine Anlaufstelle für Obdachlose aufsuchen. Hier der Flyer (Download) zur Aktion:Frauen helfen Frauen 2014 | raupenblau

Leider gab es im letzten Jahr einige Probleme (daher auch der Hinweis auf dem Flyer, die Kartons nur provisorisch zu verschließen): in einigen Päckchen fanden sich angerissene Kosmetikartikel und abgelaufene Nahrungsmittel, was bei den beschenkten Frauen (verständlicherweise) zu Irritationen geführt hat. Wenn ihr also mitmacht (was ich toll fände!): Bitte nur Sachen ins Packerl packen, die man selbst auch gerne bekommen würde. Die halb aufgebrauchte Tagescreme oder Dominosteine von 2013 gehören sicher nicht dazu.

Die Organisatorinnen geben eine Reihe an guten Tipps, was man am besten in das Päckchen packen kann:

  • Taschenkalender, schöner Stift oder Kugelschreiber, persönliche Grußkarte
  • Streifenkarte für den MVV
  • Körperpflegeprodukte, die etwas luxuriöser als die Billigmarken sind: Duschbad, Körperlotion, Lippenpflege, Handcreme, Deo, Nagellack, Nagelfeile, …
  • Lesestoff: Taschenbuch, gerne Liebesromane jeder Art, Zeitschriften
  • Handschuhe, Schals und Mützen
  • Accessoires: Tücher, Armreif, Kette, Brosche, Haarreif, Spangen
  • Etwas Süßes: Schokolade, Plätzchen, Nüsse, Pralinen (bitte nichts alkoholgefülltes!) und Bonbons
  • Warme Haussocken, Kuschelsocken,
  • Wolle in verschiedenen Farben, Häkelnadeln, Stricknadeln
  • Gutschein für einen Cafebesuch bei Kaffeehausketten, die es überall in München gibt

Speziell für obdachlose Frauen, die nur temporär Unterkünfte aufsuchen, werden folgende Dinge vorgeschlagen:

  • Warme Socken, dickere Handschuhe, Mützen, kuschelige Strumpfhosen und Socken in großen Größen
  • Hustenbonbons
  • Wärmflaschen

Wenn euer Päckchen an obdachlose Frauen gehen soll, dann gibt es ein Etikett, das man auf das Geschenk kleben kann – so landen die Sachen sicher bei der richtigen Person:Etikett Frauen helfen Frauen | raupenblau

Ich fand in den letzten Jahren den Hinweis noch hilfreich, dass Gutscheine nicht so optimal sind, da sie nicht in allen Einrichtungen behalten werden dürfen. Und natürlich können die Frauen auch untereinander tauschen, das fand ich ganz beruhigend, denn grade bei Körperpflegeprodukten hat ja jede so ihre eigenen Vorlieben.

Die Päckchen können an zwei Stellen in München abgegeben werden – bis zum 22. Dezember 2014 habt ihr Zeit:

Buchhandlung Wilma Horne | Wörthstraße 18 | www.buchhandlung-horne.de

Atelier Zierputz | Kurfürstenstraße 19 | www.atelierzierputz.de

Nun hoffe ich sehr, dass auch dieses Jahr wieder viele Münchnerinnen einen Schuhkarton packen – ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Post hier teilt und weiter verbreitet, so dass möglichst viele Frauen einen Schuhkarton voll Weihnachten bekommen können.

Seinen Koffer verlieren

18 Nov

Von letzten Dienstag bis Sonntag war ich verreist. Dazu später mehr. Überhaupt stehen hier noch ein paar Reisen aus. Ich komme nur nie dazu, aber jetzt bin ich krank und habe Zeit. Aber darum geht es jetzt gar nicht hier. Es geht darum, dass mein Koffer verloren war. Nicht der Koffer auf dem Bild, ein anderer Koffer, aber das ist ja egal. Ich krieche jetzt nicht unter den Tisch, um den richtigen Koffer zu fotografieren. Inzwischen ist er nämlich wieder da.Koffer | raupenblau

Die Geschichte geht ungefähr so: Ich fliege auf eine Konferenz, ich werde krank. Erkältung. Ich nehme ausländische Medikamente ein, deren Wirkung mir unklar ist, da die Apothekerin und ich leider keine gemeinsame Sprachbasis finden. Aber egal, man hofft das Beste. Leider sind Erkältungen von Medikamenten nur schwer zu beeindrucken, ich fahre also etwas angeschlagen mit dem Taxi zum Flughafen in Lissabon. Dort versuche ich mich und den Koffer in das Flugzeug einzuchecken. Das erweist sich als schwierig, denn auf meinem Ticket steht zwar Brussels Airlines, in Wirklichkeit fliege ich aber mit TAP und Lufthansa. Der Mensch am Brussels Airlines Schalter zeigt sich unkooperativ und schleppt mich zu einem Automaten. Ich hasse diese Automaten. Danach will er meinen Koffer immer noch nicht, zähneknirsched rolle ich ihn zu TAP. Die Dame fragt, ob ich will, dass der Koffer nach München fliegt. Ich denke: “Nein, ich wollte ihn in Brüssel auf die Straße werfen.” SAGE DAS ABER NICHT LAUT. Stattdessen sage ich: “Yes, please.” Heutzutage bestraft das Universum sogar schon sarkastisches Denken.

Die Reise verläuft unerfreulich: Die Eltern wünschen Portwein in einer 0,5-Liter-Flasche, ich bin aber inzwischen spät dran und kaufe im Duty Free hektisch einen Liter, nur um dann festzustellen, dass die Maschine eine Stunde Verspätung hat. Im Flugzeug machen meine Ohren nicht mit, ich lande halb taub in Brüssel und rase zum Gate, das selbstverständlich am anderen Ende des Flughafens ist. Der zweite Flug macht das Ohrenproblem nicht besser, ich lande in München und höre auf dem linken Ohr gar nichts mehr. Meine Meinung zu Flugreisen ist ganz unten und wird daher auch nicht schlechter, als mein Koffer nicht auftaucht. Immerhin muss ich ihn jetzt nicht in den vierten Stock hochtragen. Mein bester Freund holt mich ab und hat einen Burrito für mich dabei, die Frau am Gepäck-Schalter ist nett. Ich bin beiden dankbar und gehe erschöpft ins Bett.

Den nächsten Tag verbringe ich damit, auf die Rückkehr meines Gehörs und meines Koffers zu warten. Und stelle dabei etwas seltsames fest: mir fehlen aus diesem Koffer exakt zwei Dinge. Das eine ist meine Zahnschiene, ohne die ich mit den Zähnen knirsche. Das andere ist mein Laptop-Ladekabel. Alles andere habe ich doppelt. Ich besitze eine zweite Zahnbürste, ausreichend Unterwäsche, Ladekabel für alle anderen Geräte und eine zweite Pinzette. Ich habe sogar ein zweites Giro-Konto, deswegen macht es mir nicht mal was aus, dass ich meine Kreditkarte im Koffer vergessen habe (jaaa, ich weiß!) Wäre der Koffer weg, wäre das schade, da einige der Dinge da drin persönlichen Wert haben, aber Lieblingssachen nehme ich nicht mit auf Reisen. Die Mitbringsel wären schwer zu ersetzen, aber andererseits bin ich in diesem Jahr so viel gereist, dass meine Familie und Freunde den Verlust wohl verschmerzen könnten. Tatsächlich wäre es kein Drama, würde der Koffer nicht mehr auftauchen.

Mein Gehör taucht gegen Mittag wieder auf, der Koffer am Abend. Ich freue mich. Aber den ganzen Tag über mache ich mir Gedanken: Habe ich zu viel oder habe ich genau die richtige Anzahl an Dingen für meinen Lebensstil? Ist es gut, dass man den Verlust eines Koffers leicht verschmerzen kann oder ist das nur ein Zeichen dafür, dass man mit unnötigem Ballast durchs Leben geht? Bisher konnte ich die Frage nicht abschließend beantworten. Aber ich freue mich, meinen portugiesischen Käse wieder zu haben. Ob man den noch essen kann?

Hirschberg (1670 m)

18 Nov

Hier kommt jetzt erstmal noch ein kleiner Nachtrag – am vorletzten Sonntag konnte ich ein paar Damen und einen Herren dazu motivieren, mit mir noch einmal etwas Berge zu besteigen. Von einigen Teilnehmerinnen wurde die Tour als Saisonabschluss bezeichnet. Ihr werdet euch noch wundern! Auf jeden Fall hatten wir aber wunderbarstes Wetter:Anstieg zum Hirschberg | raupenblau

Es ging auf den Hirschberg, und zwar vor allem weil das Hirschberghaus offen hatte. Viele andere Hütten sind aktuell in Herbst- oder Winterpause. Unsere Tour (Beschreibung hier) startete in Scharling. Zuerst geht man eine ganze Zeit einen Forstweg entlang, der sich recht harmlos den Berg hinauf schlängelt – gut zum warm werden. Zwischendurch kürzt man über einen kleinen Steig ab. Nach einiger Zeit kann man zwischen Sommer- und Winterweg wählen. Wir sind den Sommerweg nicht gegangen, aber wenn ich die Karte richtig interpretiere, hat der Winterweg den sehr viel schöneren Ausblick, z.B. auf den guten alten Tegernsee:Blick auf den Tegernsee | raupenblau

Hier und da muss man auch mal die Hände einsetzen, der Weg ist alles in allem nicht anspruchslos, aber gut zu gehen. Man kommt etwas über dem Hirschberghaus heraus, steigt in die Senke ab und kann sich dann entweder direkt zur Hütte begeben, oder, wie wir, weiter Richtung Gipfel gehen (ca. 20 bis 30 Minuten Aufstieg):Hirschberghaus | raupenblau

Der Weg zum Gipfel hinauf ist gut zu gehen, auf dem Sattel vor dem Gipfel wurde es recht matschig. Außerdem gab es schon etwas Schnee, der recht rutschig war. Von oben hat man einen fantastischen Ausblick in alle Richtungen, hier mal Richtung Österreich (ganz rechts im Bild die Tegernseer Hütte):Ausblick vom Hirschberg | raupenblau

Auf dem Abstieg zurück zur Hütte musste die Gruppe wieder über den Schnee, aber alle waren sehr tapfer und frohen Mutes, immerhin ging es Richtung Essen:Abstieg vom Hirschberg | raupenblau

Nach einer Pause auf dem Hirschberghaus entschieden wir uns für den Abstieg über die Rauheckalm. Die Abzweigung hatten wir auf dem Weg zum und vom Gipfel bereits passiert. Ich habe ein wenig gemischte Gefühle, was diesen Abstieg angeht: Der Anfang ist sehr schön, noch einmal ein toller Blick und die Rauheckalm selbst ist auch ein nettes Fleckchen. Danach folgt eine Weile Forstweg und dann ein wirklich gemeines, sehr steiles und rutschiges Stück Skipiste, das sich lange zieht und ziemlich Kraft (und Nerven) kostet. Danach geht man noch durch den Ort zurück zum Parkplatz, was wiederum ganz nett ist. Würde ich die Tour noch einmal machen, würde ich eventuell den Aufstiegsweg zurück gehen und im oberen Part variieren (Sommer- oder Winterweg). Alles in allem aber eine tolle Tour mit rund 900 Höhenmetern. Aber noch lange kein Saisonabschluss!

Alles inklusive von Doris Dörrie

4 Nov

Es gab hier schon länger kein Buch mehr, dabei lese ich ja die ganze Zeit. Alles inklusive von Doris Dörrie habe ich bei einem Umzug geerbt, es war schon im Wegwerfkorb, hat auch einen kleinen Wasserschaden, das arme. Es hat mir überraschend viel Spaß gemacht – große Erwartungen hatte ich nicht, es fiel mir ja quasi einfach in die Hände.Alles inklusive von Doris Dörrie | raupenblau

In einzelnen Episoden erzählt Dörrie aus den Perspektiven einer Gruppe Menschen; hauptsächlich, nein eigentlich ausschließlich, Frauen. Das Buch spielt in München und Spanien, in den späten Siebzigern und (fast) heute. Es geht um die Sehnsucht nach Sonne und Nähe, würde ich mal so sagen. Und ganz überrascht habe ich grade festgestellt, dass der Film zum Buch dieses Jahr in die Kinos kam. Nicht bemerkt. Na dann mach ich hier doch einfach mal den Trailer hin:

Das Buch war unglaublich leicht zu lesen, es steckt trotzdem oder grade deswegen viel Wahrheit darin. Ich fand nicht jede Person ganz logisch, aber das sind echte Menschen ja auch nicht. Und an der Stelle, an er Mops Freud in den Pool fiel, musste ich das Buch kurz zur Seite legen und mich diebisch freuen.

PS: Ich glaube den Film möchte ich trotzdem nicht sehen. Der Trailer ist mir schon ein wenig zu deutlich an Stellen, an denen das Buch wunderbar subtil bleibt.

Osterseen

3 Nov

Jetzt ist November, man merkt aber nix. Also ich persönlich schon, ich sitze auf einmal in einem anderen Büro mit sehr viel Sonne. Aber draußen: höchstens Oktober. Man sollte klug sein und den Frederick spielen. Und das haben wir am Sonntag an den Osterseen getan. Die sind schon unverschämt magisch:Osterseen | raupenblau Osterseen | raupenblau Osterseen | raupenblauPferde an den Osterseen | raupenblauOsterseen | raupenblau

Von München aus verlässt man die A95 an der Ausfahrt Penzberg und fährt Richtung Seeshaupt nach Iffeldorf, da ist ein Parkplatz (alles ausgeschildert). Im Gegensatz zu mir kannten viele andere Münchner den Ort schon (natürlich). Wenn man aber die große Runde um alle vier (?) Seen (weiter nördlich sind noch mehr) geht, verläuft sich das schnell und man hat ein richtig schönes Draußen-Sein-Gefühl.

Mariandlalm und Nesselberg

27 Okt

Letzten Sonntag, also nicht gestern, sondern die Woche davor, war ich ENDLICH mal wieder in den Bergen. So wie circa 80 Prozent der Weltbevölkerung auch, zumindest gefühlt. Davor war ich ungerechterweise dreieinhalb Tage krank gewesen, was schrecklich war. Ich bin selten krank, aber wenn, dann dauert es auf jeden Fall zu lange. Mich ereilte glücklicherweise Samstagnachmittag eine Wunderheilung, als ich im Bauhaus ein Verlängerungsstück für einen Schlauch gekauft habe. Trotzdem will man sein Glück ja nicht herausfordern, daher beschloss ich, am Sonntag einfach ganz gemütlich auf die Mariandlalm zu laufen. Um die 300 Höhenmeter (Tourenbeschreibung), guter Kaiser, passt.Mariandlalm | raupenblau

Der Aufstieg zur Hütte war dann auch sehr angenehm, so angenehm, dass ich nach einer knappen Stunde schon oben war. Selbst nach einer Vollsperrung der A8 war es noch zu früh zum Mittagessen. Ich machte mich also schulterzuckend auf in Richtung Trainsjoch. Allerdings hatte ich mir ja vorgenommen, es nicht zu übertreiben. Das schöne Wetter schrie zwar laut GIPFEL!, aber die Erinnerung an den Aspirin-Kampf der letzten Tage lies mich dann doch mal einen Blick auf meine Karte werfen, die ich mir vorab in die Alpenvereins-App heruntergeladen hatte. Diese App ist übrigens der Knaller, das sei hier nur mal so am Rande erwähnt. Mir war kurz nach der Hütte ein Wegweiser Richtung Nesseltal aufgefallen und laut Karte konnte man ein Stück weiter oben auch in diese Richtung abzweigen. Die Pfadfinderin in mir schloss haarscharf: irgendwie wird man dann ja auch von Pfad a auf Pfad b gelangen können, also quasi ein kleiner Rundweg, nicht mehr zu viele Höhenmeter – prima. Mariandlalm | raupenblau

Wie erwartet kam dann kurz darauf auch die Abzweigung und ich ging einen wunderschönen, mit großen Steinblöcken markierten Weg durch den Wald. An den Seiten gab es riesige Ameisenhaufen, es war schon fast etwas surreal. Durch die Bäume konnte man immer wieder schön das Panorama in beide Richtungen genießen. Außerdem war ich ganz allein. Der Karte nach heißt der Bergrücken Nesselberg. Kurz bevor der Weg steil nach rechts Richtung Nesseltal abfällt (sieht auch vielversprechend aus), wandte ich mich nach links und machte mich auf die Suche nach dem weiter unten gelegenen Weg.Mariandlalm | raupenblau

Dazu musste ich ein Stück recht steil weglos gehen. Dazu sollte man schon trittsicher sein. Die App leistete mir hier wieder gute Dienste – auch abseits des Weges ortet sie wirklich sehr präzise und nach kurzer Zeit war ich wieder auf einem (wenn auch kaum erkennbaren) Pfad und kam so zurück auf den Wanderweg. Inzwischen fühlte ich mich etwas einsiedlerisch und gar nicht mehr so nach Menschen und Kaiserschmarrn. Ich entschied mich alternativ für den Verzehr der mitgebrachten Brezl am Wegesrand, wo ich prima beobachten konnte, wie Schoßhunde, übergewichtige Grundschulkinder und genervte PartnerInnen den Berg hinauf getrieben wurden.Mariandlalm | raupenblau

Für den Weg nach unten wählte ich die Forststraße und genoss noch ein paar tolle goldene Herbst-Sonnenstrahlen. Um drei Uhr parkte mein Autochen wieder in München, jegliche Erkältungsviren waren vertrieben und ich ziemlich zufrieden.

Edit: Es darf an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass der Tipp mit der tollen App ursprünglich von Ben kam. Dank ihm bin ich also quasi schon mehrfach nicht verloren gegangen. Danke, Ben!

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