Ein Wochenende im Frankenland

8 Okt

Mit sechs Damen aus dem Bachelor-Studium war ich über das Wochenende in Franken, genau genommen in Oberdachstetten. Muss man nicht kennen, aber es ist in der Nähe von Ansbach, falls es jemand sucht.Oberdachstetten | raupenblau

Meine Familie stammt aus der Nähe, weswegen ich ein paar Stunden früher anreiste und unter dem strengen Blick meiner Großmutter deren Küche schrubbte. Das Wetter war uns in den nächsten Tagen wohlgesonnen und wir konnten in der fränkischen Landschaft rumlaufen. Sonst ist das ja nicht so viel. Außer Landschaft.Franken | raupenblau

Da ich in meinem Leben schon viel Zeit in dieser Gegend verbracht habe, hatten die Tage etwas seltsam surreales. Besonders, als ich versucht habe, joggen zu gehen.Franken | raupenblau

Dieser Blog hier hat ja auch immer etwas Service-Charakter, weswegen ich an dieser Stelle ein paar Erkenntnisse teilen möchte:

  • Es lohnt sich, die Edelbrennerei Henninger in Wippenau zu besuchen. Wippenau muss man noch weniger kennen als Oberdachstetten, aber der Schnaps ist fantastisch.
  • Das Essen im Brauereigasthof Haag ist lecker, das Bier auch und der Schnaps erst recht. Auch wenn er nicht den Gütekriterien des Henninger-Clans entspricht. Die den Schnaps trotzdem für den Wirt brennen. Es ist kompliziert.
  • Wer seltsam, aber großzügig wohnen möchte, kann dies im Caseti tun. Warum auch immer das so heißt.
  • In der Nähe von Oberdachstetten verläuft ein Teil des Jakobsweges.
  • Schneeballen in Rothenburg schmecken nicht gut. Aber das wusste ich vorher schon.Rothenburg ob der Tauber | raupenblau

Außerdem auf der Reise gelernt: In mein Auto kommt 5W30. Öl. Es lohnt sich immer, mit Passanten zu sprechen, die Menschheit als ganzes weiß ganz schön viel.

Wieder auf dem Hof

29 Sep

Es markiert traditionell den Herbstanfang, das Wochenende auf dem Rathgebhof. So war es auch dieses Jahr: Sonnenschein, Herbstduft, Kätzchen (leider ohne Bild) und winzig kleine Socken.Rathgebof | raupenblau Rathgebof | raupenblau Rathgebof | raupenblau

Na dann, Herbst. Sei nett zu uns, dann mögen wir dich auch und feiern dich mit Zwiebelkuchen, Federweißer und Kürbissuppe.

Dandlalm

25 Sep

Irgendwann, ich glaube es war noch im August, war ich mit Jennie und Gerrit auf der Dandlalm. Ich glaube es war August, denn es hatte den ganzen Vormittag geregnet. Wir starteten daher irgendwann nachmittags von einem Wanderparkplatz an der B305 in der Nähe des Weitsees (alternative Startpunkte hier). Der Weg ist hübsch, man geht nur äußerst sanft ganz leicht bergauf (man könnte auch sagen: der Weg ist eigentlich flach) an einem hübschen Bach entlang:Weg zur Dandlalm | raupenblau

Weg zur Dandlalm | raupenblau

Irgendwann gibt es eine Kreuzung, danach muss man Kühe passieren. Diese waren ungefährlich:Kuh | raupenblau

Nun befindet man sich auf dem Röthelmoos, wo es diverse Almen gibt. Die Dandlalm ist ganz niedlich, man kann schön draußen sitzen und den Blick auf die umliegenden Berge genießen, auf die man aufgrund des Wetters ja leider nicht draufsteigen konnte:Dandlalm | raupenblau

Außerdem gibt es ein Schwein, auf dessen Rücken ernsthaft ‘NICHT FÜTTERN’ geschrieben ist:Schwein | raupenblau

Haben wir das Schwein gefüttert? Ich glaube nicht. Dabei hätten wir durchaus Futter gehabt. Es gab nämlich etwas ganz seltsames. Versalzenen Kaiserschmarrn:Salziger Kaiserschmarrn | raupenblau

Die ganze Geschichte ist schon recht traurig, denn der Kaiser hatte Potential: leicht karamellisiert, Rosinen, fluffig. Aber halt auch salzig. Erst wollten wir das noch als interessante Variation durchgehen lassen, aber das Fazit am Ende war dann doch eher: eklig. 2,5 Rosinen, aber auch nur, weil Jennie und Gerrit gnädig waren. Ich würde nur 2 geben.

Auf dem Rückweg dann noch Fliegenpilze:Fliegenpilze | raupenblau

Überhaupt habe ich noch nie so viele Pilze in den Bergen gesehen wie in diesem Jahr. Wenigstens irgendwer freut sich dann wohl auch über den ganzen Regen. Vom Parkplatz zur Dandlalm haben wir ungefähr eine Stunde gebraucht – also ein netter Spaziergang mit etwas Bergfeeling.

Loferl

24 Sep

Hui, ich hab ganz schön viel nachzuholen. In den letzten vier Wochen war ich ein bisschen unterwegs, in der Lüneburger Heide, in Hamburg, in Istanbul, in Berlin und einen Bergtag muss ich auch noch nachtragen. Und dann ist ja auch noch Wiesn! Etwas verspätet muss ich daher diese kleine Strickerei zeigen, die ich zum Glück noch rechtzeitig fertig bekommen habe:Loferl | raupenblau

Die Loferl waren ein Dankeschön an Gerrit, der mir die Hirschhornknöpfe zu meinen beiden Trachtenjacken durch Reste eines Tracht und Heimat-Gutscheins gesponsert hat. Danke Gerrit!Loferl | raupenblau

Das Grundmuster habe ich von hier (ich habe allerdings ohne Bund gestrickt). Die Bündchen sind jeweils ein einfaches Rippmuster (zwei rechts, zwei links), das ich auf der Oberseite noch durch zwei Reihen linker Maschen abgesetzt habe. Sind schnell gestrickt und halten warm. Laut Wikipedia werden die Loferl traditionell ohne Füßlinge oder Socken getragen. Ich habe für ein Loferl jeweils einen halben Tag gebraucht, man kann sie also noch gut rechtzeitig vor Ende der Wiesn stricken.

Erster Wiesn-Tag

21 Sep

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Er hat also wieder angefangen, der alljährliche Wahnsinn. Grausig und schön zugleich. Tolle Trachten, fröhliche Menschen, leckere Schokofrüchte. Kotze, lallende und grabschende Betrunkene, Müll, Überfüllung. Und nach zwei Wochen ist der Spuk vorbei. Na dann: o’zapft is.

Eine Nacht in Berlin

19 Sep

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Dreizehn Stunden Bahnfahrt für einundzwanzig Stunden Berlin. Zugegeben, über das Konzept lässt sich streiten. Aber für so tolle Jugendliche, wie man sie beim Jugend hilft! Camp trifft, lohnt sich die Reise. Und für Berlin auch, selbst wenn man nur kurz mal gucken darf.

Strickfreuden

2 Sep

Am Sonntag in meiner Wohnung…

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Da kamen schon erste Herbstgefühle auf. War eigentlich auch ganz schön. Jetzt reise ich trotzdem erstmal Richtung Sonne.

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Ja, nach Hamburg. Etwas kontra-intuitiv, aber hoffen wir mal das beste. Ich werde berichten!

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