Angry Cat

23 Apr

Heute hatte ich ein Paket mit mürrischem Inhalt in der Post:Angry Cat im Karton | raupenblau

Das ist die Angry Cat von der Künstlerin Amanda Coronado. Die Katze entstand 2012 als Comic und Amanda hat via Kickstarter ein Kuscheltier daraus gemacht.

Das Kätzchen ist mein erstes durch Crowdfunding erworbenes Produkt und ich gebe zu, es gibt sicher sinnvollere Investitionsobjekte. Es war aber wirklich spannend, den Prozess vom Entwurf über die Finanzierung bis hin zur Produktion mitzubekommen. Ist irgendwie doch anders als einfach nur Einkaufen und ich finde es prima, dass KünstlerInnen (oder auch einfach Leute mit einer coolen Idee) wie Amanda durch Crowdfunding die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen umzusetzen. Ich bin seit der Katze jedenfalls etwas angefixt. Wer eher nach Projekten im regionalen Bereich sucht, der wird sicher auf startnext fündig.

Heimgarten (1790 m) & Herzogstand (1731 m)

22 Apr

Ostern war schön, ich wollte was über Lämmer posten, hab dann aber doch lieber Schoki gefuttert und Eier gesucht. Damit die freien Tage nicht komplett in Trägheit und Essen ausarten, war der Montag schon seit Langem für eine Wanderung reserviert. Mit dabei war meine Kollegin Angela, die freundlicherweise auch die Bilder gemacht hat. Es war Angelas dritte Bergtour überhaupt, nach dem Wendelstein und dem Hörnle. Nach einigem Überlegen hatte ich mich für einen Klassiker entschieden, den ich bisher aber noch nie gegangen bin – die Gratwanderung zwischen Heimgarten und Herzogstand (gute Tourenbeschreibungen hier und für die andere Gehrichtung hier).

Herzogstand | raupenblau

(c) Angela Nienierza

Zum Herzogstand geht eine Seilbahn, aber die Erinnerung an meine Füße nach der Brauneck-Benediktenwand-Tour im letzten Jahr ist noch frisch genug, um den selben Fehler nicht zweimal zu machen: die Bahn ist für den Abstieg da. Wir starteten also an der Talstation der Bahn, gingen dann aber in einem Bogen zum Heimgarten hinauf (einfach den Schildern folgen).

Der Weg (H5) geht sehr schön erst entlang eines Bergbaches, dann in Serpentinen kontinuierlich bergauf durch den Wald. Da man hier schon gut Höhenmeter macht, geht das in die Beine, man wird aber immer wieder mit einem tollen Ausblick auf den Walchensee belohnt.

Walchensee | raupenblau

(c) Angela Nienierza

Nach ca. zweieinhalb Stunden (wir haben etwas länger gebraucht, allerdings mit längerer Pause) erreicht man den Heimgarten-Gipfel. Hier hat man einen tollen Blick auf Walchensee rechts und Kochelsee links sowie auf den Grat hinüber zum Herzogstand (siehe auch Bild ganz oben), dessen Gipfelpavillon gut erkennbar ist. Direkt unter dem Gipfel gibt es auch eine kleine DAV-Hütte, die Heimgartenhütte, die aber gestern noch geschlossen hatte. Wir hatten glücklicherweise eine Wurst dabei, die wir auf dem Gipfel verzehrten.

Grat zum Herzogstand | raupenblau

(c) Angela Nienierza

Über den folgenden Teil des Weges (H1) gehen die Meinungen auseinander – ich fand ihn super und gut zu gehen, Angela fand ihn zwischendurch ziemlich blöd und gar nicht gut zu gehen. Ihr machte vor allem der Schnee, der an einigen Stellen noch auf dem Weg lag und recht rutschig war, zu schaffen. Ich hatte natürlich vorab recherchiert und in den verschiedenen Tourenbeschreibungen wird die Schwierigkeit des Weges eher heruntergespielt, einmal habe ich gelesen, es könne an den meisten Stellen auch ein Bagger fahren (den Bagger möchte ich gerne sehen). Auf der anderen Seite ist der Weg vom DAV mit der Farbe schwarz klassifiziert. Laut DAV bedeutet das: “Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Beschilderung Heimgarten | raupenblau

(c) Angela Nienierza

Formal trifft das auf den Grat alles zu, allerdings sind die Kletterstellen wirklich sehr gut mit Drahtseilen gesichert. Für eine(n) halbwegs geübte(n) Bergsteiger(in) ist der Weg wirklich problemlos machbar, aber das ist auch der Knackpunkt: In Turnschuhen, mit Angst und wenig Erfahrung  ist er eine ziemliche Herausforderung. Angela hat sich an den Kletterstellen super geschlagen, war aber vom Schnee stark genervt. Für mich ist das eine “lesson learned” für die zukünftige Tourenplanung: bei Mitwanderern ohne Erfahrung lieber eine Stufe niedriger ansetzen und bei der Ausrüstung strenger sein, ansonsten ist es für beide kein Spaß. No more wandern in Turnschuhen. Letztendlich kamen wir aber sicher auf dem Herzogstand an (dort waren dann auch schon die anderen Leute in Stoffschuhen) und wurden nach einigen winzigen Regentropfen mit einem dicken Regenbogen belohnt:

Regenbogen über Kochelsee | raupenblau

(c) Angela Nienierza

Auch für eine Portion Kasspatzn im Berggasthof Herzogstand reichte die Zeit noch. Mit der letzten Bahn um 17.45 Uhr (an Sonn- und Feiertagen, sonst 17.15 Uhr; Kosten: 6,70 Euro) fuhren wir ins Tal. Sobald wir im Auto saßen, brach ein Gewitter mit Hagel über die Berge hinein, aber wir waren ja warm und trocken. Für die Tour haben wir knapp sechs Stunden gebraucht, mit weniger Pausen und mit richtiger Ausrüstung sollte sie gut in viereinhalb Stunden machbar sein. Für die insgesamt aber doch 1.265 Höhenmeter sollte man aber schon etwas Kondition mitbringen. Die Tour in diese Richtung zu machen kann ich nur empfehlen: auf der Heimgarten-Seite waren wir fast allein, die Kletterstellen auf dem Grat geht man größtenteils hoch und nicht runter und spart sich den fußzerstörenden Abstieg.

Hohe Asten und Großer Riesenkopf

14 Apr

Letztes Jahr im Januar war ich mal auf dem Berggasthof Hohe Asten (1104 m). Damals war ich alleine unterwegs und es lag Schnee, letztes Wochenende ging ich den Weg dann inmitten einer fröhlichen Wanderstruppe und bei strahlendem April-Sonnenschein. Baumstumpf am Großen Riesenkopf | raupenblau

Da das Wetter so toll war, konnten wir auch noch den Großen Riesenkopf (1337 m) besteigen und von dort den Blick in das schöne Inntal mit dem armen begradigten Inn und der nicht so schönen A93 genießen:Inntal | raupenblau

Der Aufstieg ist tatsächlich recht schweißtreibend, da am Ende kurz vor dem Gipfel noch einmal fies steil (bis zum Gasthof ist es ein Forstweg). Hinunter gingen wir einen etwas anderen Weg durch den Wald und machten dann am Gasthof Rast. Wir hatten auch chitinhaltigen Besuch:Wildbiene auf iPhone | raupenblau

Die Kaiserwertung vom letzten Mal muss ich leider bestätigen, immer noch nur 2-3 von fünf Rosinen. Da geht noch was!Bergsalat | raupenblau

Ohne Gipfel eine nette kleine Wanderung, mit Gipfel ein bisschen anspruchsvoller, aber auch für ungeübte Bergsteiger gut machbar (Tourenbeschreibung hier). Hohe Asten | raupenblau

Was an dieser Wanderung besonders schön ist: das satte Grün um diese Jahreszeit. Im Sommer gibt es sicher noch tolle Blumen, aber das hat doch auch was, oder? Übrigens: Den Ausgangsort Flintsbach erreicht man seit Dezember 2013 von München aus bequem mit dem Meridian.

Hong Kong in Bildern

11 Apr

Die Mutter und ich waren ja in Hong Kong, acht Nächte lang. Das ist auf der einen Seite sehr viel für eine Stadt, auf der anderen wenig für Hong Kong; vor allem, wenn man zwischendurch auch arbeiten muss. Hong Kong ist voll und laut und in manchen Ecken auch wieder überraschend ruhig und besinnlich. Das Essen ist wahnsinnig lecker. Den Rest erzählen die Bilder am besten.

Kowloon

Sonntags haben die Hausmädchen frei und treffen sich, wie hier im Kowloon Park:

Hausmädchen im Kowloon Park | raupenblau

Leckers Essen bei Kyoichi Ramen:Kyoichi Ramen | raupenblau

Nightmarket in der Temple Street:Nightmarket Temple Street | raupenblau

Central

Blick auf Central, vom Wasser aus:Blick auf Central Hongkong | raupenblau

Werkstätten in Central:Werkstatt in Central Hongkong | raupenblauWerkstatt in Central Hongkong | raupenblau

Blick auf die Stadt, von Victoria Peak:Victoria Peak Hongkong | raupenblau

New Territories

Polizeistation:Polizeistation in den New Territories | raupenblau

Ancestral Hall, Teil des Ping Shan Heritage Trails:Ping Shan Ancestral Hall | raupenblau

Tempelmoment:Tempel Hongkong | raupenblau

Musikalische Wand:Hauswand in den New Territories | raupenblau

Göttin am Wegesrand:Göttin am Wegesrand Hongkong | raupenblau

Aberdeen

Das schwimmende Dorf:Floating Village Aberdeen | raupenblau

Eine kleine Werft, um das Dorf am Schwimmen zu halten:Kleine Werft in Aberdeen | raupenblau

Mündung des Zhuijang Flusses

Hier leben einige wenige verbleibende Exemplare des Weißen Chinesischen Delphins.Chinese White Dolphin Hongkong | raupenblau

Wasserverschmutzung, Überfischung und die Baumaßnahmen werden die Population wohl bald ausrotten. Chinese White Dolphin Hongkong | raupenblau
Ein seltsames Gefühl, Wesen zu treffen, die es vielleicht bald nicht mehr gibt.

Normalerweise, wenn ich länger als fünf Tage an einem Ort bleibe, kann ich mir danach gut vorstellen, dort zu leben. Eigentlich ist das immer so. Für Hong Kong muss ich das differenzieren: Ich glaube ich könnte hier maximal ein halbes Jahr leben. So schön und spannend und lebendig ich diesen Ort fand, er ist irgendwie auch zu viel mit seiner Mischung aus hypermodernen Gebäuden, chinesischer Tradition und vor allem: viel Lärm und vielen Abgasen. Als ich nach München heimgekommen bin, habe ich mich regelrecht einsam gefühlt, so leer ist die Stadt im Vergleich zu Hong Kong. Es war gut, dort gewesen zu sein. Wie fast jede Reise hat auch diese gewisse Dinge in Perspektive gerückt.

Lenggrieser Hütte

7 Apr

Am Sonntag war das Wetter ja ausnahmsweise mal nicht strahlend schön. Es regnete sogar. Ich war heilfroh – endlich wurden mal diese dämlichen Pollen aus der Luft gewaschen. Mit zwei bereits regen-erprobten Wanderkameraden konnte ich so meine freitags beim Lowa-Musterabverkauf erworbenen Schätzchen ausprobieren:Lowa Focus GTX Ws | raupenblau

Es handelt sich hier um den Lowa Focus GTX Ws, ein, wie ich soeben auf der Website des Herstellers erfahren habe, ‘Mittelgebirgswanderschuh’. Aha. Da ich kein Mittelgebirge in der Nähe hatte, musste der Schuh sich in ungewohntes Terrain begeben, nämlich auf den Grasleitensteig (Nr. 621) hinauf zur Lenggrieser Hütte. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Hohenburg in Lenggries. Von München aus kommt man so dahin: auf die A8 (Richtung Salzburg, versteht sich), Ausfahrt Bad Tölz, über Bad Tölz nach Lenggries. Hier nicht von der B13 links in den Ort fahren, sondern weiter zur zweiten Abbiege-Möglichkeit links in den Lenggrieser Ortsteil Achen. Dort deutet ein Schild Richtung Hohenburg, ab hier hält man einfach die Richtung, vorbei an einer gruseligen Mädchenschule und kommt dann zum Parkplatz.

Es gibt zwei Aufstiegsvarianten zur Lenggrieser Hütte. Ich empfehle den Grasleitensteig, weil der auf dem letzten Stück steil und hässlich ist, den mag man lieber nicht runter gehen. Bis zu diesem hässlichen Stück, das teils einer Forststraße, teils einer Geröllhalde gleicht, geht man aber über einen netten kleinen Steig im Wald.

Wald am Seekar | raupenblau

(c) Jennie Ringelstein

Die Lenggrieser Hütte selbst ist klein und urig, leider haben wir keine Fotos gemacht. Die Spezialität, Speckknödel-Suppe, ist auch wirklich nicht fotogen, aber extrem lecker. Auch die Kartoffelsuppe ist zu empfehlen. Kaiser wurde an diesem Tag leider nicht serviert. Als Abstiegsvariante haben wir dann den sehr schönen Sulzersteig (Nr. 601) gewählt. Von der Hütte abwärts geht man zuerst entlang eines Forstweges und kann sich dann für den Abstieg über den Winterweg oder für den Steig entscheiden. Der Steig führt am Bergbach entlang (es gibt sogar einen Wasserfall!), ist wirklich sehr wildromantisch und angenehm zu gehen. Das letzte Stück geht man wieder auf dem Winterweg. Für den Aufstieg haben wir zwei, für den Abstieg eineinhalb Stunden gebraucht.

Sulzersteig | raupenblau

(c) Jennie Ringelstein

Theoretisch hätte man von der Hütte aus noch gut zum Seekarkreuz gehen können – allerdings liegt da oben schon noch Schnee, Gamaschen wären also eine gute Idee gewesen. So war es eine nette Halbtages-Tour und der Regen war gnädig mit uns. Die Schuhe haben übrigens einen blasenfreien Einstieg gegeben. Ich konnte es kaum glauben, denn ihre großen, nicht-mittelgebirgigen Geschwister haben mich seinerzeit auf dem Weg von der Tutzinger Hütte hinunter nach Benediktbeuern fast zum Weinen gebracht. Sie dürfen also wieder mit in die Alpen, die neuen kleinen.

Jasmin-Tee

27 Mär

Ich bin eine große Von-Reisen-Mitbringerin. Ich stelle mir das so vor, dass irgendwann fast alle Dinge in meiner Wohnung eine Geschichte erzählen. Deswegen kaufe ich auch gerne Haushaltsgegenstände. Aus Hongkong habe ich unter anderem ein Tee-Sieb und zwei hübsche Tee-Becher mitgebracht.Tee-Becher aus Hongkong | raupenblau

Das Teesieb stammt aus einem chinesischen Kaufhaus, die beiden Becher habe ich bei niko and… gekauft, einem japanischen Laden, der irritierenderweise sehr viele Eiffelturm-Produkte führt. Selbstverständlich habe ich auch Tee mitgebracht und heute morgen dann zum ersten Mal Jasmin-Tee gekocht. Jasmin-Tee | raupenblau

Jasmin-Tee basiert auf grünem Tee, das heißt man gießt ihn nicht mit kochendem Wasser auf; das Wasser sollte stattdessen ca. 80 Grad haben. Inzwischen habe ich es ganz gut drauf, den Wasserkocher rechtzeitig auszuschalten. Man kann natürlich auch kochendes Wasser wieder etwas abkühlen lassen oder einen guten Schluck kaltes Wasser zugeben. Pro Tasse verwendet man einen Teelöffel Jasmin-Tee, für die kleine Kanne habe ich eineinhalb genommen. Das Tee-Sieb ist sehr engmaschig, weswegen man den Tee ohnehin nur langsam aufgießen kann. Ansonsten wird empfohlen, die Blätter erst nur mit Wasser zu bedecken und nach einer Minute den Rest des Wassers aufzugießen. Jasmin-Tee | raupenblau

Ich habe den Tee ungefähr fünf Minuten ziehen lassen; vier bis sechs Minuten versprechen eine anregende Wirkung. Er war sehr lecker und hat eigentlich so geschmeckt, wie der Tee in Hongkong, was ich als Erfolg werte.Jasmin-Tee | raupenblau

Wie bei allen grünen Tees kann man die Blätter mehrfach aufgießen. Angeblich schmeckt der dritte Aufguss am besten. Mich hat besonders gefreut, wie toll das Sieb in meine alte kleine Kanne passt, die ich von meiner Mutter geerbt habe. Die Becher harmonieren auch ganz hervorragend. Mit Sonnenschein von draußen kann man fast nicht schöner in den Tag starten.

Reise-Utensilien

25 Mär

Reisen, besonders Fliegen, ist ja nicht unbedingt Komfort pur. Aber wie mit den meisten Dingen im Leben verhält es sich ja so, dass sie mit etwas Übung einfacher werden. Für mich trifft das auf Langstreckenflüge zu. Sicher hat das auch damit zu tun, dass ich inzwischen ziemlich genau weiß, was ich mit an Bord nehmen muss, um mich wohl zu fühlen. Und dachte, ich teile meine liebsten Reise-Utensilien mal hier mit euch:Reise-Utensilien | raupenblau

(1) Stützstrümpfe, etwas eleganter auch Kompressionssocken genannt. Sicher nicht the most sexy Reise-Accessoire, aber sehr hilfreich. Die armen Füßchen hängen ja mehrere Stunden unbewegt nach unten und werden dabei gerne dick. Stützstrümpfe helfen da tatsächlich ganz toll (den Tipp habe ich von Kollegin Veronika auf der Reise nach Singapur bekommen). Außerdem halten sie die Füße warm. Diese hier sind recht günstige Exemplare von Tchibo (6,95 €).

(2) Mein neues Lieblings-Nackenkissen und das beste, das ich bisher hatte. Ich habe es in Hongkong am Flughafen bei MUJI gekauft. Dort war es für 190 HK$ zu haben, hier in Deutschland ist es im Onlineshop (34,50 €) leider wesentlich teurer und nur in langweiligem Schwarz zu haben. Es ist aber wirklich extrem gemütlich und passt sich durch seine Kügelchen-Füllung super an. Nachteil: es ist recht groß. Ich werde es künftig aber gerne immer mitschleppen und nutze es bis dahin daheim zum Lesen.

(3) Ohrenstöpsel (z.B. hier von Ohropax für 2.36 €). Hier besteht noch Verbesserungspotential, die Standardstöpsel von Ohropax stellen so ein brummendes Flugzeug nicht wirklich ruhig. Tipp meiner Mutter: Die Stöpsel einölen. Tipp eines Freundes: Ohrläppchen nach unten ziehen und Stöpsel dann ins Ohr stecken. Eine Kombination aus Öl und Ohrläppchen führt zu prima Ergebnissen, allerdings ist es gar nicht so einfach, die Stöpsel da wieder rauszukriegen. Also lieber erstmal in sicherer Umgebung ausprobieren.

(4) Kindle Paperwhite. Auf nichts liest es sich im Flugzeug angenehmer (129 € bei amazon).

(5) Kindle-Hülle aus Filz. Gerade auf Reisen schätze ich einfache, robuste Verpackungen. Diese handgefertigte Kindle-Hülle gibt es in vielen verschiedenen Farben, sie sitzt perfekt und fasst sich toll an. Damit passt das Kindle auch problemlos in die Tasche am Sitz (16,90 € bei ituepfelchen-com).

(6) Die meisten Airlines verteilen ja keine Schlafmasken mehr und seien wir ehrlich: die waren sowieso doof. Wer öfter fliegt, sollte sich hier ruhig etwas aus einem angenehmen Material gönnen. Mir war noch wichtig, dass die Maske nicht zu dick und somit platzsparend ist. Meine habe ich in einem Laden in der Alten Rinderschlachthalle in Hamburg gekauft (ca. 4 €).

(7) Everon Lippenpflege von Weleda. Mit viel Bienenwachs, super gegen die trockene Luft im Flugzeug (z.B. hier für 3,95 €).

(8) Augen Roll-On mit Arganöl (3,59 € bei amazon). Hilft angeblich gegen Falten, vor allem pflegt er aber die Augenpartie. Außerdem hat es irgendwie was Entspannendes, sich Öl unters Auge zu reiben.

Nicht auf dem Bild, aber mit dabei sind außerdem immer Deo und Zahnputzzeug. Inzwischen habe ich auch jegliche Eitelkeiten fallen gelassen und reise in Yoga-Hose und Kapuzenpulli. Wichtiger Komfort-Tipp für Damen: BH zum Schlafen ausziehen! Genderunabhängig rate ich dazu, sofort beim Einsteigen ins Flugzeug die Schuhe loszuwerden. Irgendjemand hat mir auch mal dazu geraten, beim Schlafen im Flugzeug die Gliedmaßen nicht zu überkreuzen. Diese Regel halte ich streng ein, auch wenn es keine Begründung dazu gab. In diesem Sinne: Guten Flug!

Edit: Tim hat angemerkt, dass man nicht am Ohrläppchen, sondern oben am Ohr ziehen sollte, um Ohrstöpsel optimal zu platzieren. Er verweist auf diese Infografik. Danke Tim!

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