Wieder auf dem Hof

29 Sep

Es markiert traditionell den Herbstanfang, das Wochenende auf dem Rathgebhof. So war es auch dieses Jahr: Sonnenschein, Herbstduft, Kätzchen (leider ohne Bild) und winzig kleine Socken.Rathgebof | raupenblau Rathgebof | raupenblau Rathgebof | raupenblau

Na dann, Herbst. Sei nett zu uns, dann mögen wir dich auch und feiern dich mit Zwiebelkuchen, Federweißer und Kürbissuppe.

Dandlalm

25 Sep

Irgendwann, ich glaube es war noch im August, war ich mit Jennie und Gerrit auf der Dandlalm. Ich glaube es war August, denn es hatte den ganzen Vormittag geregnet. Wir starteten daher irgendwann nachmittags von einem Wanderparkplatz an der B305 in der Nähe des Weitsees (alternative Startpunkte hier). Der Weg ist hübsch, man geht nur äußerst sanft ganz leicht bergauf (man könnte auch sagen: der Weg ist eigentlich flach) an einem hübschen Bach entlang:Weg zur Dandlalm | raupenblau

Weg zur Dandlalm | raupenblau

Irgendwann gibt es eine Kreuzung, danach muss man Kühe passieren. Diese waren ungefährlich:Kuh | raupenblau

Nun befindet man sich auf dem Röthelmoos, wo es diverse Almen gibt. Die Dandlalm ist ganz niedlich, man kann schön draußen sitzen und den Blick auf die umliegenden Berge genießen, auf die man aufgrund des Wetters ja leider nicht draufsteigen konnte:Dandlalm | raupenblau

Außerdem gibt es ein Schwein, auf dessen Rücken ernsthaft ‘NICHT FÜTTERN’ geschrieben ist:Schwein | raupenblau

Haben wir das Schwein gefüttert? Ich glaube nicht. Dabei hätten wir durchaus Futter gehabt. Es gab nämlich etwas ganz seltsames. Versalzenen Kaiserschmarrn:Salziger Kaiserschmarrn | raupenblau

Die ganze Geschichte ist schon recht traurig, denn der Kaiser hatte Potential: leicht karamellisiert, Rosinen, fluffig. Aber halt auch salzig. Erst wollten wir das noch als interessante Variation durchgehen lassen, aber das Fazit am Ende war dann doch eher: eklig. 2,5 Rosinen, aber auch nur, weil Jennie und Gerrit gnädig waren. Ich würde nur 2 geben.

Auf dem Rückweg dann noch Fliegenpilze:Fliegenpilze | raupenblau

Überhaupt habe ich noch nie so viele Pilze in den Bergen gesehen wie in diesem Jahr. Wenigstens irgendwer freut sich dann wohl auch über den ganzen Regen. Vom Parkplatz zur Dandlalm haben wir ungefähr eine Stunde gebraucht – also ein netter Spaziergang mit etwas Bergfeeling.

Loferl

24 Sep

Hui, ich hab ganz schön viel nachzuholen. In den letzten vier Wochen war ich ein bisschen unterwegs, in der Lüneburger Heide, in Hamburg, in Istanbul, in Berlin und einen Bergtag muss ich auch noch nachtragen. Und dann ist ja auch noch Wiesn! Etwas verspätet muss ich daher diese kleine Strickerei zeigen, die ich zum Glück noch rechtzeitig fertig bekommen habe:Loferl | raupenblau

Die Loferl waren ein Dankeschön an Gerrit, der mir die Hirschhornknöpfe zu meinen beiden Trachtenjacken durch Reste eines Tracht und Heimat-Gutscheins gesponsert hat. Danke Gerrit!Loferl | raupenblau

Das Grundmuster habe ich von hier (ich habe allerdings ohne Bund gestrickt). Die Bündchen sind jeweils ein einfaches Rippmuster (zwei rechts, zwei links), das ich auf der Oberseite noch durch zwei Reihen linker Maschen abgesetzt habe. Sind schnell gestrickt und halten warm. Laut Wikipedia werden die Loferl traditionell ohne Füßlinge oder Socken getragen. Ich habe für ein Loferl jeweils einen halben Tag gebraucht, man kann sie also noch gut rechtzeitig vor Ende der Wiesn stricken.

Erster Wiesn-Tag

21 Sep

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Er hat also wieder angefangen, der alljährliche Wahnsinn. Grausig und schön zugleich. Tolle Trachten, fröhliche Menschen, leckere Schokofrüchte. Kotze, lallende und grabschende Betrunkene, Müll, Überfüllung. Und nach zwei Wochen ist der Spuk vorbei. Na dann: o’zapft is.

Eine Nacht in Berlin

19 Sep

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Dreizehn Stunden Bahnfahrt für einundzwanzig Stunden Berlin. Zugegeben, über das Konzept lässt sich streiten. Aber für so tolle Jugendliche, wie man sie beim Jugend hilft! Camp trifft, lohnt sich die Reise. Und für Berlin auch, selbst wenn man nur kurz mal gucken darf.

Strickfreuden

2 Sep

Am Sonntag in meiner Wohnung…

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Da kamen schon erste Herbstgefühle auf. War eigentlich auch ganz schön. Jetzt reise ich trotzdem erstmal Richtung Sonne.

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Ja, nach Hamburg. Etwas kontra-intuitiv, aber hoffen wir mal das beste. Ich werde berichten!

Brünnstein (1634m)

27 Aug

Letzten Sonntag wurde wieder fleißig gewandert, und zwar auf den Brünnstein. Eigentlich war eine andere Tour geplant, aber da ein Teil der Gruppe gesundheitlich etwas angeschlagen war, haben wir kurzfristig umdisponiert. Das Wetter blieb zum Glück beständig, auch wenn sich immer wieder dramatische Wolken bildeten:Brünnstein | raupenblau

Vom Tatzelwurm-Waldparkplatz aus stiegen wir den Weg 657 relativ gemütlich, selten steil hinauf zum Brünnstein-Haus (1360m). Dort war ein Jubiläum am Gange, wir ließen die Festgesellschaft aber erst einmal links liegen, um über den Mini-Klettersteig zum Gipfel zu klettern. Der Steig ist größtenteils unspektakulär und sehr einfach, es gibt sogar Treppen. Schwindelfrei und trittsicher sollte man aber auf jeden Fall sein:Brünnstein | raupenblau

Er hat einige witzige Details, wie diese Felsspalte, durch die man sich hindurchschlängeln muss:Brünnstein | raupenblau

Nach einer kurzen, aber gut machbaren Kletterstelle erreicht man den Gipfel mit seiner kleinen Kapelle und kann den tollen Ausblick genießen:Brünnstein | raupenblau

Da es arg windig war, blieben wir nicht lange und gingen wir den alternativen Weg zurück zur Hütte. Hier gab es unzählige Pilze und sehr flauschige Pflanzen zu sehen, unter anderem diesen Pilz im Korallen-Look:Brünnstein | raupenblau

Auch der alternative Abstieg vom Gipfel erfordert ein wenig Kletterei, etwas matschig war es auch. Inmitten der inzwischen recht alkoholschwangeren Festgesellschaft aßen wir noch schnell einen Kuchen auf der sehr schönen Terrasse. Zurück zum Parkplatz gingen wir über die Seelacher Almen (Wege 651/652, 653 und 655; eine Übersicht gibt es hier) und genossen den tollen Kaiser-Blick (laut einer älteren Hüttenbewohnerin hatte es dort schon den ersten Schnee gehabt):Brünnstein | raupenblau

Alles in allem eine sehr schöne Tagestour (mit einer einigermaßen fitten Gruppe in fünf Stunden gut machbar; wir haben etwas länger gebraucht). Der Anstieg ist bis zum Steig nicht zu steil, der Rückweg hat einige Gegenanstiege, aber tolle Ausblicke. Etwas schade ist, dass man im unteren Bereich des Berges auf Forststraßen unterwegs ist. Wenn man hier etwas Gas gibt, hat man das aber schnell hinter sich.

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